12. Dez 2012

eLearning-Premiere mit Zertifikat bestanden: Bad-Akademie „entlässt“ die ersten 20 Bad-Manager(innen)

Bad-Akademie: Alle Teilnehmer bestehen Abschlussprüfung / Sanitärbranche freut sich über 20 zertifizierte Bad-Manager(innen) / Viel Teamgeist und Lob / „Alles lief wunderbar“ – auch Moodle / Bedenken vom Tisch: Lehrgangsthemen für alle Vertriebspartner interessant / Zur „ISH 2013“: Abschlussarbeiten in der „Waterlounge“

 

Bonn – (vds) Die 20 Teilnehmer der Anfang des Jahres gegründeten Bad-Akademie der Sanitärbranche dürfen sich seit dem 23. November 2012 gleich in dreifacher Hinsicht freuen: Zum einen, weil mit der Abschlussprüfung auch die für sie mit der Ausbildung verbundene Doppelbelastung zu Ende ist. Zum anderen, weil sie sich jetzt ganz offiziell „Zertifizierte Bad-Managerin“ bzw. „Zertifizierter Bad-Manager“ nennen können. Und zum dritten, weil ausnahmslos alle die eLearning-Premiere mit Erfolg bestanden haben.

 

So viel Gemeinsamkeit schweißt zusammen – und ließ während der ansonsten sehr fröhlichen Abschlussfeier bei der einen oder dem anderen „Examinierten“ sogar etwas Wehmut aufkommen. „Die Bad-Akademie hat in vielen Köpfen ein Umdenken bewirkt. Die Absolventen sehen ihre Marktpartner nun mit anderen Augen, und das Verständnis für einander wurde gestärkt“, beschrieb Joanna Müller noch während der Abschlussfeier ihre Eindrücke und Erfahrungen. Für ihre Schüler fand die Dozentin für bedarfsorientierte Bad-Gestaltung nur lobende Worte. Wissbegierig, fröhlich, ein tolles Team, eine gute Mischung, einzigartig, unterschiedlich und vor allem sehr spaßig seien sie gewesen.

 

Tags zuvor, vor und während der Prüfungen, stand den Beteiligten eher die Anspannung ins Gesicht geschrieben. Ein Grund: Für den schriftlichen Part wurde die interaktive Lern- und Arbeitsplattform Moodle genutzt. „Wenn ich das hier bestanden habe, dann bin ich ab sofort ein richtiger Fan von eLearning“, war die erste Reaktion einer Teilnehmerin, nachdem sie ihren Laptop zugeklappt hatte. Am Ende meisterte nicht nur sie, sondern die komplette Gruppe die neue Prüfungssituation mit Bravour. „Am Anfang war ich etwas skeptisch, was die obligatorische Nutzung von Moodle während des Lehrgangs und vor allem während der schriftlichen Prüfung angeht –  aber alles lief wunderbar“, erzählt eine glückliche Ingrid Heister, Projektkoordinatorin bei der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS).

 

Tiefes Verständnis

 

Weggewischt auch die Bedenken, ob die einzelnen Lehrgangsthemen für die drei Vertriebsstufen gleichermaßen spannend sein würden. „Bei den Prüfungen durften wir erleben, dass bei den Beteiligten ein tiefes Verständnis für die jeweils anderen Vertriebspartner gewachsen ist“, erklärt Thorsten Moortz. Jeder, so der Dozent u. a. für die Bereiche zielorientierte Verkaufsgespräche, Empfehlungsmanagement und Licht, habe erkannt, was zu tun sei, um den gemeinsamen Prozess der Vermarktung schöner Bäder zu verbessern. Für die Zukunft hofft er, „dass zum einen Industrie und Handel erkennen, wie wertvoll die Bad-Akademie für die Ausrichtung der eigenen Leistungen sein kann, und dass zum anderen wieder spannende Handwerksunternehmen gewonnen werden, die in so kurzer Zeit so viel für ihre Arbeit mitnehmen können.“

 

Zu ihnen gehört Sabine Dobelke, Chefin von Wasser – Wärme – Wellness by Dobelke, die ihren Titel „Zertifizierte Bad-Managerin“ umgehend erfolgreich publizierte und dass nicht etwa über eine Anzeige, sondern in einem Interview mit dem „Rhein-Sieg-Anzeiger“. Weil sie ursprünglich aus dem kaufmännischen Bereich stamme, sei sie sehr dankbar für das Weiterbildungsangebot der VDS gewesen – vor allem, um die praktischen Kenntnisse zu vertiefen, verriet die Troisdorferin, die den Betrieb gemeinsam mit ihrem Mann führt und hauptsächlich für die Bad-Planung verantwortlich zeichnet.

 

Teilweise von extrem hoher Qualität

 

Letztere bzw. „Planen und Gestalten“ bildete ein weiteres wichtiges Element der Abschlussprüfung. Zur Wahl standen fiktive Themen wie das Bad der Kanzlerin, das Familienbad von Brad Pitt und Angelina Jolie oder aber das Bad von Bastian Schweinsteiger. „Die daraus resultierenden Planungen, zu denen u. a. auch Beleuchtungspläne und Material-Collagen zählen, sind teilweise von extrem hoher Qualität“, berichtet VDS-Geschäftsführer Jens J. Wischmann. Die VDS habe sich daher entschlossen, sie während der „ISH“ in der „Waterlounge“ auszustellen. Zudem könnten sich Interessenten an allen Tagen am VDS-Messestand über Inhalte und Ablauf des Lehrgangs 2013 informieren. Und wer weiß, vielleicht gehören sie dann eines Tages auch zu denjenigen, über die Dozentin Lilli Fehrenbacher, ebenfalls für Bad-Detailplanung zuständig, abermals sagen wird: „Am meisten hat mich an den Teilnehmern überrascht, dass selbst diejenigen, die bereits 20 Jahre in der Branche tätig sind, immer noch neugierig bzw. offen für Neues waren. Aber auch die Jüngeren wurden gut integriert. Am Ende lernte jeder von jedem.“

 

 

Bildunterschriften

 

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So sehen glückliche Bad-Manager(innen) aus: Seit dem 23. November dürfen sich 20 Bad-Akademie-Absolventen aus Industrie, Großhandel und Handwerk mit dem Zertifikat schmücken. Viel Lob gab es auch von den Dozenten und Prüfern, die sich inmitten der Studenten offensichtlich sehr wohl fühlten.

Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS)

 

 

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Licht aus, Spots an: Unter dem Applaus der Mitstreiter und Prüfer traten die Absolventen einzeln nach vorne und nahmen aus den Händen von VDS-Geschäftsführer Jens J. Wischmann und Projektkoordinatorin Ingrid Heister, ihre Zertifikate entgegen.

Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS)

 

 

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Nur zufriedene Gesichter: Das aus Bad-Akademie-Dozenten und VDS-Team zusammengesetzte Prüferteam blickt nicht nur auf eine gelungene eLearning-Premiere zurück, sondern auch auf eine sehr spannende und interessante Zeit. „Es hat wirklich Spaß gemacht, diese so unterschiedlichen Teilnehmer kennen zu lernen und mit ihnen arbeiten zu dürfen“, sagt Lilli Fehrenbacher. Von rechts nach links: Jens J. Wischmann, Ingrid Heister, Lilli Fehrenbacher, Thorsten Moortz, Joanna Müller, Ulrich Bergmann sowie Erich Bechtold.

Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS)

 

 

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Viel für die Praxis gelernt: Wie es heißt, sind die während der Prüfung entstandenen Bad-Planungen, zu denen u. a. auch Beleuchtungspläne und Material-Collagen zählen, teilweise von extrem hoher Qualität. Die VDS hat sich daher entschlossen, alle Arbeiten während der „ISH 2013 “ in der „Waterlounge“ auszustellen.

Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS)

 

 

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Fröhlicher Abschluss für ein eingeschworenes Team: Beim Abendessen am Rheinufer in Köln, bei dem letztlich sogar ein wenig Wehmut aufkam, feierten die Absolventen gemeinsam mit Dozenten und Bad-Akademie-Unterstützern ihre „Entlassung“. Keine Frage, dass man weiter in Kontakt bleiben will. So soll es zum Beispiel einen gemeinsamen Neuheiten-Rundgang auf der „ISH“ geben.

Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS)