22. Nov 2007

Mehr statt weniger Gemeinsamkeit

Mehr statt weniger GemeinsamkeitVDS-Mitgliederversammlung: Ruf nach "neuem Wir-Gefühl" / Erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit / Rückenwind für "Tag des Bades" / Einstimmige Beschlüsse / Zwei Nachwahlen / Dreistufige Sorgen und AufgabenBonn - (vds) Wenn sich die Sanitärbranche wieder voll auf ihre Stärken konzentriert und geschlossen agiert, hat sie "alle Chancen", die aktuellen und künftigen Herausforderungen zu meistern. Dabei kann gerade das 2007 per saldo "extrem enttäuschende Inlandsgeschäft" Anlass sein, mehr statt weniger Gemeinsamkeit zu praktizieren. Wie es in einer Pressemeldung heißt, prägte dieser zentrale Appell die Mitte November in Königswinter bei Bonn veranstaltete Mitgliederversammlung der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS).Für Fritz-Wilhelm Pahl stellt die Branchen-Dachorganisation die geeignete Gesprächsplattform dar, um das "gegenseitige Verständnis zu fördern und den notwendigen Interessenausgleich zu erreichen". Davon sollten die Vertreter der zehn Mitgliedsverbände aus Industrie, Fachgroßhandel und Fachhandwerk nach Meinung des VDS-Vorsitzenden intensiv Gebrauch machen. Nötig sei möglicherweise ein "neues Wir-Gefühl". Das gelte nicht zuletzt für die entscheidende Hauptaufgabe, speziell das private Publikum von der Leistungsfähigkeit und Attraktivität des dreistufigen Vertriebsweges zu überzeugen.Dazu leiste auch die vielfältige Öffentlichkeitsarbeit der VDS konkrete Beiträge. So hob Werner Hirschler die Erfolge der Presseaktivitäten hervor. Sie schlagen sich, prognostizierte der Vorsitzende des PR-Ausschusses, u. a. 2007 voraussichtlich in "neuen Abdruck- und Auflagenrekorden" nieder.Auf ein uneingeschränkt positives Echo stieß das geplante Konzept des "Tag des Bades", berichtet Jens J. Wischmann. Die Repräsentanten aller drei Vertriebsstufen betonten dabei, so der VDS-Geschäftsführer, ihren festen Willen, die am 20. September 2008 stattfindende nationale Verbraucheroffensive aktiv zu unterstützen und ihr dadurch die in- und extern gewünschte Signalwirkung zu verschaffen. Primär die erstmalige TV-Präsenz (Projektspots vor der "ARD-Tagesschau") werde für bundesweite Aufmerksamkeit sorgen. Wischmann: "Im nächsten Schritt geht es darum, die Details des Konzeptes zu fixieren und der Branche dann als verzahntes Gesamtpaket zu präsentieren. Wie von uns bereits im Oktober angekündigt, ist das für Anfang 2008 vorgesehen."Personalien inklusiveNeben den Berichten des Vorstandes und der Geschäftsführung sowie der Information und Diskussion über die Markt- und Konjunkturentwicklung traf die Mitgliederversammlung mehrere Entscheidungen. Die Beschlussfassung erfolgte, wie es heißt, jeweils einstimmig. Dazu gehörte die Wahl von Bruno Schliefke in den VDS-Vorstand. Der Präsident des Zentralverbandes Sanitär Heizung Klima nimmt hier anstelle des langjährigen Vorstandsmitgliedes Karl-F. Schlüter die Belange des Fachhandwerks wahr.Aufgrund des umfassenden Tätigkeitsfeldes wurde außerdem der PR-Ausschuss in PR- und Marketing-Ausschuss umbenannt. In dieses Gremium wählten die Mitglieder Jörg Loew (Vorstand der burgbad AG) als neuen Industrievertreter. Auch im personellen Bereich sind damit laut Wischmann die Weichen für eine "weiter effiziente VDS-Arbeit" gestellt. 2008 trifft sich der "Branchen-Bundestag" am 26. November in Berlin - in einem, so die gemeinsame Hoffnung, dann (wieder) positiven politischen und ökonomischen Klima.Hinweise für die Redaktion: Umfangreiche textliche und grafische Informationen zur aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung der Sanitärbranche enthält die aus Anlass der Wirtschafts-Pressekonferenz am 13.11.2007 erstellte VDS-Pressemappe. Sofern sie Ihnen (noch) nicht vorliegt, können Sie das Material bei Linnigpublic (Telefon: 02 61/30 38 39-0, E-Mail: koblenz@linnigpublic.de) jederzeit abrufen. Gleiches gilt für weitere Fotos von der Mitgliederversammlung.BildunterschriftenBild 493Branchenengagement: Vorstand, PR- und Marketing-Ausschuss sowie Geschäftsführung der VDS stellten sich in Königswinter trotz schlechter Konjunkturnachrichten optimistisch dem Fotografen. Obere Reihe von links: Alexander K. Althof (Kaldewei), Andreas Dornbracht (Dornbracht), Jörg Loew (burgbad) und Dr. Uwe Schwarting (DG Haustechnik). Untere Reihe von links: Werner Hirschler (SHK-Innung Köln), Birgit Jünger (ZVSHK), Jens J. Wischmann (VDS), Fritz-Wilhelm Pahl (Bette), Dr. Rolf-Eugen König (König) und Bruno Schliefke (ZVSHK).Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS)Bild 3007Rekordkurs: Die Pressearbeit der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) stößt 2007 "in neue Dimensionen" vor. Die vielfältigen Aktivitäten beflügeln die Abdruck-, Auflagen- und Leserkontaktzahlen gleichermaßen, meldet der Bonner Dachverband. Damit erfülle man u. a. die für die Branche wichtige Aufgabe, das "gute Profi-Bad" buchstäblich öffentlich zu machen. Ebenfalls im Aufwind: die von der Grafik nicht erfassten Resultate der medialen Online-Kommunikation.Grafik: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS)

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