19. Mrz 2008
Offensives Konzept
Bonn - (vds) Für gute Rahmenbedingungen ist bzw. wird gesorgt - nun liegt es an den Betrieben, das "Mobilisierungsheft" selbst in die Hand zu nehmen, Flagge zu zeigen und aktiv mitzumachen. Mit diesem Appell schickt die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) den bundesweiten "Tag des Bades" am 20. September 2008 ins Rennen. Gleichzeitig stellt sie in einer Presseinformation das Gesamtkonzept der zentralen Verbraucherveranstaltung, die überregionalen Leistungen des Dachverbandes, das von ihm für die lokale Umsetzung geschnürte Unterstützungspaket sowie die Teilnahmekriterien vor.Die von der VDS entwickelte und gemanagte Initiative bewege sich auch generell in einem günstigen Umfeld. Beweise dafür liefert die Marktforschung immer wieder, unterstreicht Geschäftsführer Jens J. Wischmann. So habe die für knapp 65 Mio. Bundesbürger ab 14 Jahre repräsentative "Allensbacher Werbeträger Analyse 2007" bei 5,3 Mio. Deutschen kurzfristige Renovierungspläne im Bad ermittelt. Es belege damit unter 11 untersuchten Gebieten Platz 2.Beim Publikum punktenDieses positive Resultat zeige abermals, dass die Sanitärbranche über ein Nachfragepotenzial verfüge, von dem andere Wirtschaftszweige "nur träumen können". Das einmal deutlich zu formulieren, habe nichts mit "Gesundbeterei" oder Zweckoptimismus zu tun. Es sei schlicht ein ausgezeichnetes Argument für jeden Unternehmer, sich aktiv darum zu bemühen, dass die - ebenfalls unstrittige - Lücke zwischen großem Badbedarf einerseits und tatsächlichen Badanschaffungen andererseits geschlossen werde. Denn: "Selbstläufer sind die Wohlfühlbäder vom Profi keineswegs, wie uns das enttäuschende Vorjahr durchaus schmerzhaft lehrte."Es komme daher entscheidend darauf an, beim breiten Publikum überzeugend zu punkten und es ihm beim Thema "Neues Bad" in jeder Hinsicht so einfach wie möglich zu machen. Die Branche könne dabei durchaus selbstbewusst agieren: Ihre Kernkompetenzen wie zielgruppenorientierte Sortimente, umfassende Ausstellungspräsentationen, individuelle Beratungs- und Servicequalität und nicht zuletzt fachgerechter Einbau mit Gewährleistung seien allemal griffige Unterscheidungsmerkmale zu preisaggressiven Wettbewerbern alternativer Vertriebsformen. Es gelte jedoch, sie permanent aktuell zu halten, konkret zu beweisen und ihnen im wahrsten Sinne des Wortes Popularität zu verschaffen. Genau dafür sorgt der nationale "Tag des Bades" am 20. September 2008, schlägt Wischmann die Brücke zu der erstmals auf einen Herbsttermin gelegten Verbraucherveranstaltung. Sie rücke wieder die ständigen Ausstellungen von Großhandel und Handwerk in den Fokus.IFS-Finanzierung ermöglicht FernsehwerbungDas "von allen Gremien verabschiedete" Aktions-Gesamtkonzept sehe eine umfangreiche Palette überregionaler, von der VDS realisierter Instrumente sowie vielfältige Unterstützungsangebote für den lokalen Einsatz vor. Der spektakulärste bundesweite Ankündigungs- und Mobilisierungsbaustein ist, wie es heißt, eine Serie von fünf TV-Spots im direkten Vorfeld des Events. Damit werde der in den Vorjahren immer wieder geäußerte Wunsch der teilnehmenden Betriebe nach einer flächendeckenden Fernsehwerbung 2008 erfüllt. Das sei vorher aufgrund des begrenzten Budgets nicht möglich gewesen. Den für die Finanzierung des "neuen Highlights" erforderlichen Etat stellen die 15 Mitglieder des IndustrieForum Sanitär (IFS) zur Verfügung, würdigt der VDS-Geschäftsführer das besondere Engagement. Die Markenproduzenten Bette, Burgbad, Dornbracht, Duravit, Duscholux, Geberit, Hansa, Ideal-Standard, Kaldewei, Keramag, Keuco, Kludi, Koralle, Viega und Villeroy & Boch hätten damit ihr "strategisches Bekenntnis" zum dreistufigen Vertriebsweg sowie zu Sanitär-Fachgroßhandel und Sanitär-Fachhandwerk wiederum tatkräftig dokumentiert.Der TV-Auftritt selbst finde vom 15. bis 19. September täglich an einem "prominenten Sendeplatz" unmittelbar vor der ARD-Tagesschau statt. Er bestehe jeweils aus einem 20-sekündigen Spot sowie einem 10-sekündigen "Reminder", der nach anderen Werbeeinblendungen nochmals auf den "Tag des Bades" und die Ausstellungs-Adresssuche unter www.gutesbad.de hinweise. Damit erreiche man knapp 10 % der über 41 Mio. Bundesbürger, die in den eigenen vier Wänden leben. Bei dem zentralen Spot-Motiv, das im Interesse der Wiedererkennbarkeit auch alle Aktionsmittel präge, habe man sich bewusst für eine "ungewöhnliche, lebensnahe, provokative, aber nicht anzügliche Badsituation" entschieden. Sie gewährleiste zusammen mit dem integrierten Veränderungs-Appell "Wie lange wollen Sie noch auf Ihr neues Bad warten?" die gewünschte Mobilisierung der Verbraucher.Gezielte überregionale FlankierungGleiches gelte für das auch 2008 angebotene nationale Gewinnspiel. Es erhöhe die Attraktivität weiter. Seine rechtlichen Details werden derzeit ausgearbeitet, erklärt Wischmann. Das Preiskontingent sei aber bereits fixiert: Alle Ausstellungsbesucher haben am 20. September die Chance, bundesweit drei von Markenproduzenten gestiftete "Traumbäder" im Wert (Endverbraucherpreise) von je 25.000 € sowie 1.000 Computer-Badplanungen zu gewinnen.Eine "feste Aktivitäten-Größe" sei ferner die ebenso intensive wie effiziente Projekt-Öffentlichkeitsarbeit der VDS im Vorfeld des "Tag des Bades". Dabei habe die gezielte Verbraucher-PR wieder hohe Priorität. Das bundesweite Maßnahmenprogramm umfasse den Versand von mehreren Presseinformationen mit Fotos an jeweils rund 650 Redaktionen, "vorproduzierte" Artikel für Tages- und Wochenzeitungen sowie Anzeigenblätter und Exklusivkooperationen mit namhaften Publikumsmagazinen. Allein 2007 summierte sich die Erfolgsbilanz laut Wischmann auf rund 500 Einzelveröffentlichungen mit einer verbreiteten Gesamtauflage von 13 Mio. Exemplaren. 2008 geht er von einem ähnlichen Presseecho aus. Als inspirierend für die Bevölkerung und profilierend für die mitwirkenden Betriebe erweise sich zudem die permanente Online-Offensive unter www.gutesbad.de, www.badezimmer.tv und www.sanitaerwirtschaft.de.Senden und gebenErgänzend macht der Bonner Verband auf zwei weitere Premieren aufmerksam. Nummer 1: die "PostwurfSpezial"-Idee. Dahinter verbirgt sich letztlich ein individuelles Einladungsmailing der Teilnehmer an potenzielle Renovierer und Modernisierer im direkten Einzugsgebiet (5 bis 25 km) der Ausstellungen. Die Abwicklung erfolge über einen von der VDS beauftragten Dienstleister auf der Basis eines jeweils spezifischen Angebotes.Neuheit Nummer 2: ein spezielles "Give away"-Modul. Wer diese zusätzliche Aufmerksamkeit für die Besucher in Form eines "Wellness Duftstäbchen-Sets" verwenden wolle, könne dafür sogar separate Poster, Infoblätter und Anzeigenvorlagen anfordern.Von Aktions-CD bis LeitfadenIn die Rubrik "Bewährtes" gehöre das umfassende Aktionsmittel-Repertoire, das bei fristgerechter Bestellung (spätestens bis 30. Juni 2008) im Juli/August an die Betriebe ausgeliefert werde. Es gewährleiste die gleichermaßen unverzichtbare wie vielfältige lokale "Begleitmusik". Zudem biete es Großhandel und Handwerk - wie in der Vergangenheit - die Basis für individuelle Projekt-Allianzen vor Ort. Im Einzelnen enthalte die Unterstützungspalette folgende Elemente:ß Aktions-CD mit druckfähigen bzw. nutzbaren Daten der Aktionsmittelß Poster "Tag des Bades" (DIN A2)ß Infoblatt für Verbraucher (DIN A4)ß Anzeigenvorlagen (s/w und vierfarbig, mehrere Formate und Motive)ß Briefaufkleber (40 Stück auf DIN A4)ß Zwei (Muster-)Presseinfos mit Fotosß Zwei (Muster-)Werbebriefeß Gewinnspielposter (DIN A2)ß Gewinnspiel-Postkarteß Gewinnspiel-Sammelboxß "Give away"-Paket (Duftset, Poster, Infoblatt, Anzeigenvorlagen)ß Zusätzliche Aktion "Fitnesstest fürs Bad" mit Checkliste, Aufsteller, Presseinfo und Werbebrief zur ganzjährigen Nutzungß Broschüre "Rein & Fein" als möglichen weiteren Verbraucherserviceß Kompletter Umsetzungs-Leitfaden als Praxis-Ratgeber zu allen wichtigen Veranstaltungsthemen von A wie Aktionsmittel bis Z wie Zeitplanung.Last but not least richte die VDS wieder eine spezielle Betreuungs-Hotline ein. Das von der Agentur gambit geführte Servicebüro stehe u. a. bei offenen Abwicklungsfragen Rede und Antwort.Im Übrigen informiere ein 12-seitiger Aktionsfolder über alle Details. Ihm liege u. a. ein separates Blatt zur Anmeldung der geöffneten Ausstellungen bei. Die bis zum 15. Mai 2008 anzugebenden Adressen dienen zur Erfassung und anschließenden Veröffentlichung unter www.gutesbad.de. Interessenten können die zentrale Projektbroschüre, deren Rückseite als Bestellbogen für die Aktionsmittel vorbereitet ist, anfordern bei: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS), Rheinweg 24, 53113 Bonn, E-Mail info@sanitaerwirtschaft.de, Telefon 02 28 / 92 39 99-30, Fax 02 28 / 92 39 99-33.Klare RollenverteilungDas "angriffslustige" Badtag-Konzept stoße auf einen "breiten Branchenkonsens", denn Industrie, Großhandel und Handwerk demonstrierten bei Förderung und Unterstützung der Initiative in starkem Maße Geschlossenheit. Unabhängig davon bleibe ein immer wieder kommunizierter Grundsatz ohne Abstriche gültig. Wischmann resümiert: "Wir können nur möglichst gute Rahmenbedingungen für den ‚Tag des Bades’ schaffen. Seinen konkreten Erfolg bestimmt einzig und allein das firmenspezifische Engagement vor Ort."BildtexteDatum: März 2008Bild 497Auftritt: Die zentrale Verbraucherveranstaltung der Sanitärbranche geht 2008 mit diesem Logo an den Start.Bild 4005Premiere: Erstmals kann 2008 beim "Tag des Bades" der in den Vorjahren immer wieder geäußerte Wunsch der teilnehmenden Betriebe nach einer flächendeckenden Fernsehwerbung erfüllt werden. Das Budget dafür stellen die 15 Mitglieder des IndustrieForum Sanitär (IFS) zur Verfügung.Fotos und Grafiken: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS)