24. Sep 2008
Trends zu Märkten machen
Bonn - (vds) An vielversprechenden Trends herrschte in der Sanitärbranche zumindest in den letzten Jahren nie wirklicher Mangel. Wellness und Fitness im Bad; Bäder für die 50plus-Generation; das Bad als Wohlfühl-Lebensraum; Gesundbrunnen "Bad" - so lauten nur einige Beispiele für Entwicklungen und Leistungen, auf die Industrie, Fachgroßhandel und Fachhandwerk im Prinzip berechtigte Hoffnungen setzen. Aber: Günstige Perspektiven sind eine Sache, daraus resultierende konkrete Geschäfte häufig eine andere. Diesem "realen Problem" und möglichen Lösungskonzepten widmet sich das 3. Badforum der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS), das am 25. November 2008 von 10.30 bis 17.30 Uhr in Berlin stattfindet. Sein zentrales Motto: "Trends zu Märkten machen". Laut Geschäftsführer Jens J. Wischmann richtet sich die Veranstaltung an Branchenunternehmer und -repräsentanten ebenso wie etwa an interessierte Verbände, Institute, Wohnungsbaugesellschaften, Designer und Architekten. Für ein breites Meinungs- und Informationsspektrum sorgen, wie es heißt, vier Referenten aus unterschiedlichen Sektoren. So könne der VDS-Vorsitzende Fritz-Wilhelm Pahl mit Prof. Bert Rürup den Vorsitzenden des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung begrüßen. Der prominente Finanz- und Sozialexperte werde auf der Basis des dann gerade veröffentlichten Herbstgutachtens einen Bogen von den makroökonomischen Trends über die Auswirkungen für einzelne Branchen bis zu den aus seiner Sicht wichtigen Aufgaben der Sanitärwirtschaft schlagen. Anschließend greife Prof. Manfred Güllner, der Gründer und Geschäftsführer des Berliner forsa-Institutes, Rolle und Erkenntnisse der Sozial- und Marktforschung bei Analyse und Umsetzung von Trends auf. Prof. Volker Eichener wiederum untersuche, welche Bedeutung der "Qualitätsfaktor Bad" in Wohnungsmärkten bzw. bei Wohnungstrends habe. Zudem wolle der Wissenschaftliche Direktor des InWis Institut für Wohnungswesen, Immobilienwirtschaft, Stadt- und Regionalentwicklung an der Ruhr-Universität Bochum Wege zur Überwindung von Investitionsbarrieren aufzeigen. Mit dem Einfluss der Kommunikation auf das "Märkte machen" befasse sich Oliver Blecken. Der Geschäftsführer der Düsseldorfer Agentur MediaCom untermauere seine Aussagen mit einer Reihe praktischer Beispiele. Natürlich sehe das "ganztägige Hauptstadt-Programm" auch genug Zeit zur Diskussion mit allen Referenten vor. Insgesamt bietet das Badforum, kündigt Wischmann an, den Besuchern "vielfältige Impulse im Rahmen einer hochwertigen Dialog-Plattform". Die detaillierte Einladung mit organisatorischen Hinweisen und Anmeldebogen ist bei der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft e. V. (VDS), Rheinweg 14, 53113 Bonn, Telefon: 0228/92399930, Telefax: 0228/92399933, E-Mail: info@sanitaerwirtschaft.de, erhältlich. Die Teilnahmegebühr beträgt 150 Euro (inkl. Mehrwertsteuer). Bildtexte Ziel: Auch mit der dritten Auflage ihres nationalen Badforums will die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) den Besuchern "vielfältige Impulse im Rahmen einer hochwertigen Dialog-Plattform" bieten. Dabei gehen am 25. November 2008 in Berlin vier Referenten aus unterschiedlichen Bereichen der (entscheidenden) Frage nach, wie aus Trends tatsächlich Märkte zu machen sind. Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) Bild 4013 Prominenz: Auch Prof. Bert Rürup steht den Teilnehmern während des 3. VDS-Badforums Rede und Antwort. Der Vorsitzende des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wird aus seinem aktuellen makroökonomischen Überblick u. a. spezielle Aspekte für die Sanitärbranche ableiten, kündigt der Veranstalter an. Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) / Rürup Bild 632