20. Jan 2009

Schöne Geste für Gäste

Bonn – (vds) Die Visitenkarte des Hauses: Für die einen ist es die Haustüre, die anderen lassen bereits durch den Vorgarten grüßen, und immer mehr heißen ihren Besuch mit einem schönen Gästebad willkommen. Nicht ohne Grund, denn kaum ein anderer Raum gibt mehr Auskunft über den Stil von Haus- oder Wohnungsbesitzern sowie die Wertschätzung ihrer Gäste, sagt Jens J. Wischmann, Geschäftsführer der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS). Wer dem „Stillen Örtchen“ besondere Aufmerksamkeit in der Gestaltung schenken möchte, stößt seiner Erfahrung nach mit herkömmlichen Einrichtungsangeboten schnell an die Grenzen des Möglichen. Häufig misst das Gästebad gerade einmal zwei bis vier Quadratmeter. „Entsprechend schwierig ist es, dieses Fleckchen praktisch und einladend zugleich auszustatten“, so der VDS-Experte.

Für ihn die oberste Devise: die Fläche klar gliedern, jeden Winkel nutzen, auf ausreichend Bewegungsradius achten, gegebenenfalls die Tür so umhängen, dass sie nach außen öffnet, und in jedem Fall Badkollektionen in die Planung einbeziehen, die speziell für Mini-Räume entwickelt wurden. Markenhersteller bieten bereits seit längerem Produkte mit kürzeren Abmessungen an. Wer möchte, kann sein Gästebad sogar mit derselben Serie ausstatten wie das große Badezimmer - in fast jeder Stilrichtung und Preislage, eben nur entsprechend kleiner dimensioniert.

Laut Wischmann sind Waschtisch und WC im Gästebad die Minimallösung. Aber auch Accessoires wie günstig angeordnete Spiegel, filigrane Handtuchhalter und Seifenspender dürfen nicht fehlen. Hinzu kommen nach Möglichkeit passende, also „zierliche“ Möbel, die dennoch Stauraum und Ablageflächen bieten. Zunehmend im Trend liegen WC-Typen, die Gerüche eindämmen. Wassersparende Versionen gehören heute dagegen schon zum Standard. Deutlich angestiegen ist die Nachfrage nach Urinalen. Wenn es das Platzangebot zulässt, macht eine Dusche das Equipment perfekt. Indirekte Beleuchtung anstelle einer Lichtquelle lässt den Raum heimeliger wirken. Für alle Elemente gilt: Sie sollten stets zum Stil des Hauses passen.

Ebenfalls ein Aspekt, für den sich all die Mühen lohnen: Erfahrungsgemäß werden Gästebäder in fast allen Haushalten nicht nur vom Besuch, sondern ebenfalls von Familienmitgliedern genutzt - zum Beispiel als Ausweichmöglichkeit beim allmorgendlichen Stau im Familienbad. Das erspart Ärger und Stress. Wer also nicht nur seine Gäste, sondern auch sich selbst mit Komfort und Ästhetik verwöhnen möchte, sollte sich beim Sanitärfachhandel nach ausgefeilten Lösungen erkundigen oder sogar die „ISH“ in Frankfurt nutzen. Am 14. März 2009 öffnet die Weltleitmesse u. a. für die Erlebniswelt Bad ihre Tore für Privatbesucher. Wer Tipps und Anregungen sucht, wird hier fündig. Mehr unter ish.messefrankfurt.com.

 

Datum: Januar 2009

Das Gästebad ist eine wichtige Visitenkarte des Hauses, denn es vermittelt Besuchern einen weiteren Eindruck über die Bewohner, erklärt die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS). Völlig frei in ihren Einrichtungs-Entscheidungen sind die Besitzer allerdings nicht. Denn die meist (zu) knapp bemessene Größe des Raumes schreibt vieles vor. Eigens entwickelte Markenprogramme machen die Enge mit formschönem Design und guten Ideen allerdings schnell wieder wett. Das Beispiel beweist es: Spiegel mit integrierter Armatur, Leuchte und Glasablagen sowie das schmale Handwaschbecken mit Unterbau und seitlichem Ersatz-Toilettenpapierhalter bilden eine praktische Einheit auf weit weniger als einem Quadratmeter.

Foto: VDS / Ideal Standard          Bild 4019_Gast_IS.tif

Datum: Januar 2009

Geringe Maße, hohe Funktionalität: Ein kleines Handwaschbecken und ein „kurzes“ wassersparendes WC gelten laut Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) im Gästebad als die Minimallösung. Aber auch Accessoires wie Spiegel und Handtuchhalter dürfen nicht fehlen. Deutlich angestiegen ist die Nachfrage nach Urinalen; ein Luxus, der wenig Fläche beansprucht und noch dazu der Hygiene dient. Vorwandinstallation „schluckt“ Leitungen und Spülkästen. Wer möchte, kann sein „Stilles Örtchen“ sogar mit derselben Markenserie ausstatten wie das große Badezimmer - in fast jeder Stilrichtung und Preislage, eben nur entsprechend kleiner dimensioniert.

Foto: VDS / Villeroy & Boch   Bild 4020_Gast_VuB.jpg

 

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