12. Feb 2009
Vieles thematisieren
Bonn – (vds) Mit einem thematisch breit angelegten Informations- und Aktivitätenprogramm will die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) der „vielfältigen Sonderstellung" der „ISH 2009" Rechnung tragen. Wie es heißt, geht es dem Branchen-Dachverband dabei einerseits um konkrete Orientierungshilfen zu wichtigen Gegenwarts- und Zukunftsfragen sowie andererseits darum, innerhalb der „Erlebniswelt Bad" der internationalen Leitmesse einen geeigneten kommunikativen Rahmen zu schaffen. „Wir setzen auch in Frankfurt auf den Dialog mit bzw. von Repräsentanten aller Vertriebsstufen, Fachbesuchern, Ausstellern und Journalisten", betont Geschäftsführer Jens J. Wischmann.
Insofern sei die nach 2007 zum zweiten Mal in Halle 3.1 errichtete „Waterlounge" Branchentreffpunkt und Ideeenbörse zugleich. Letzteres resultiere speziell aus einer ebenso ungewöhnlichen wie umfassenden Trend-Präsentation. Unter dem Titel „pop up the bathroom" beschreibe und zeige die VDS zehn unterschiedliche Entwicklungen, die im Bad bereits heute erkennbar oder in Zukunft zu erwarten seien. Die als Flash-Filme animierten und auf einer separaten Fläche des insgesamt 170 Quadratmeter großen Messestandes virtuell demonstrierten Strömungen sollen Denkanstöße liefern und zur Diskussion anregen. Dabei reiche die Palette von „Green Bathroom" über „Easy Bathroom" bis zu „Interior Concepts". Weitere Projektelemente: eine „Trendmappe" und der Internetauftritt www.pop-up-the-bathroom.de/com.
Auch bei dem zentralen Messethema „Wasser ist Leben" bringe sich die VDS ein. So kündigt Wischmann zur „ISH" die Vorlage eines entsprechenden „Positionspapieres" der Sanitärwirtschaft an. Außerdem fördere man die von dem VDMA-Fachverband Armaturen und dem IndustrieForum Sanitär (IFS) in der Mainmetropole gestartete Kampagne „Blue Responsibility", die die Kompetenz der Markenindustrie auf dem Feld nachhaltiger Sanitärlösungen dokumentiere.
Ferner nutze die zu den Trägern der weltweit bedeutendsten Branchenveranstaltung gehörende Dachorganisation von Industrie, Großhandel und Handwerk den aktuellen Anlass wieder zu einer intensiven Endverbraucher-PR. Es komme darauf an, auch diese Chance aufzugreifen, um moderne Profi-Bäder in das Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit zu rücken. Das gezielte Maßnahmenpaket decke die relevanten Mediengruppen ab.
Dabei werde man bei einigen Initiativen wie einer zeitnah realisierten forsa-Studie finanziell von der Messe Frankfurt unterstützt. Vorproduzierte Redaktionsseiten, Erstellung und Streuung eines speziellen Hörfunkbeitrages, die Live-Berichterstattung durch www.badezimmer.tv sowie eine systematische Pressearbeit rundeten das „volle ISH-Engagement" ab. Es schließe im Übrigen die Veröffentlichung neuer Konjunktur- und Wirtschaftsdaten ein. Durch sie erwartet Wischmann u. a. „mehr Klarheit bei der wohl entscheidenden Frage, ob und wie die generelle Krisenstimmung auch die Sanitärbranche erfasst hat".
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Vielfalt: Ein thematisch breit angelegtes Informations- und Aktivitätenprogramm kündigt die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) zur „ISH 2009" an. Dabei fungiere die „Waterlounge" in Halle 3.1 als Branchentreffpunkt und Dialogforum gleichermaßen. Sie biete den Besuchern z. B. unter dem Titel „pop up the bathroom" die virtuelle Präsentation von zehn wichtigen Badtrends. Außerdem stehen auf der Messeagenda des Dachverbandes u. a. eine umfassende Endverbraucher-PR sowie die Veröffentlichung aktueller Wirtschafts- und Konjunkturdaten.