12. Aug 2010
Badforum: Kernkompetenz im Blickfeld
4. VDS-Badforum in Bonn / Komplettbad: Tagesthema am 02. September 2010 / Profi-Impulse für Profi-Domäne / Orientierung, Denkanstöße und Entscheidungshilfen / Verbraucher gewinnen – Wertschöpfung verbessern / Meinungsvielfalt belebt Dialog-Plattform
Bonn – (vds) Selbst unstrittige Kernkompetenzen sind kein Ruhekissen, sondern erfordern kontinuierlich eine marktgerechte „Erneuerung“. Dieses „Grundprinzip langfristiger Wettbewerbsfähigkeit“ gilt nach Auffassung der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) auch für eine wichtige Geschäftssäule der Profi-Schiene: den Komplettbad-Sektor. Obwohl die Verbraucher der Branche dabei immer wieder ein hohes Qualitätsniveau bescheinigten, gebe es nach wie vor eine große Zahl von Haushalten, die ihre Bäder selbst oder mit Hilfe von Nachbarn bzw. Freunden modernisierten.
Die dreistufige Allianz bleibe also bei einer „klassischen Domäne“ hinter ihren Möglichkeiten zurück. Genau deshalb widme sich das 4. VDS-Badforum dem zentralen Thema „Komplettbad-Kompetenz strukturieren und inszenieren“. Es findet am 02. September 2010 von 10.00 bis 16.00 Uhr in Bonn statt und wendet sich laut Geschäftsführer Jens J. Wischmann u. a. an Unternehmer und Repräsentanten von Industrie, Fachgroßhandel und Fachhandwerk sowie an interessierte Verbände, Institute, Architekten und Planer.
Die Veranstaltung wolle einen konkreten Beitrag zu fundierten Strategien und Entscheidungen leisten. Dazu bedürfe es eines breiten Informations- und Meinungsspektrums. Dafür sorgen, wie es heißt, Experten aus unterschiedlichen Bereichen. So könne der VDS-Vorsitzende Andreas Dornbracht mit Prof. Peter Wippermann einen renommierten Trendforscher begrüßen. Er spanne einen Bogen vom generellen gesellschaftlichen Wandel über die künftigen Wohnwünsche der Bundesbürger bis zu den sich abzeichnenden Bad-Auswirkungen. Eine seiner Thesen: Schlafzimmer und Bad sind intime Rückzugsräume für die Menschen und deshalb durchaus „vernetzbar“.
Anschließend vermittele Berthold Hellmann Denkanstöße zum Geschäftsmodell „Komplettbad“. Der Mitbegründer der Unternehmensberatung market-first mit Büros in Bonn und München gehe z. B. auf veränderte Marktbedingungen sowie auf vergleichbare Entwicklungen in benachbarten Ausbausegmenten ein. Sabine A. Fischer wiederum untersuche die Bedeutung der Raumakustik in Komplettbädern. Die Diplom-Ingenieurin für Architektur und Spezialistin für Interior Design aus dem hessischen Königstein lasse mit der Kurzformel „Guter Klang – gutes Bad“ keinen Zweifel an ihrem Konzept.
Auf den letzten Programmpunkt dürfe man ebenfalls gespannt sein. Diplom-Ingenieur Jörg Kaiser setze sich in seinem Fachbeitrag mit „rationellen Komplettbadprozessen“ in der dreistufigen Wertschöpfungskette auseinander. Der für den Bausektor zuständige Geschäftsbereichsleiter der Porsche Consulting GmbH in Bietigheim-Bissingen präsentiere z. B. erstmals die Resultate einer exklusiven branchenbezogenen Praxisanalyse.
Natürlich sehe die Veranstaltungsregie genug Zeit zur Diskussion mit allen Referenten vor. Insgesamt bietet das Badforum den Besuchern eine „wertvolle interdisziplinäre Dialog-Plattform“, glaubt Wischmann. Die detaillierte Einladung mit organisatorischen Hinweisen und Anmeldebogen ist bei der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft e. V. (VDS), Rheinweg 24, 53113 Bonn, Telefon: 0228/92399930, Telefax: 0228/92399933, E-Mail: info@sanitaerwirtschaft.de, erhältlich - oder einfach per Download rechts!. Die Teilnahmegebühr beläuft sich inklusive Mehrwertsteuer auf 150 Euro.
Bildunterschriften
Ziel: Auch mit der vierten Auflage ihres nationalen Badforums will die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) den Besuchern eine „wertvolle interdisziplinäre Dialog-Plattform“ bieten. Dazu trage nicht zuletzt das durch vier Referenten aus unterschiedlichen Bereichen gewährleistete breite Informations- und Meinungsspektrum bei. Im Bild: die Titelseite der z. B. per E-Mail (info@sanitaerwirtschaft.de) abrufbaren Einladung.
Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) Bild 4085
Branchenthema: Unter dem zentralen Motto „Komplettbad-Kompetenz strukturieren und inszenieren“ geht es am 02. September 2010 in Bonn um Gegenwart und Zukunft eines für die dreistufige Profi-Schiene besonders relevanten Geschäftsfeldes. Wie bei dem letzten, vor zwei Jahren durchgeführten Badforum (Foto) hofft die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) auf ebenso zahlreiche wie zufriedene Besucher.
Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) Bild 4084