27. Aug 2010
Gezielte Geldspritze
Neue Förderung auch für altersgerechte Badumbauten / Bis 2.500 Euro Renovierungszuschuss / Weniger Barrieren – mehr Lebensqualität / Badbewusste Bundesbürger / Generationenthema statt Altersfrage / Breites Ausstattungsspektrum / Sicherheit, Ästhetik und Komfort / Informationen und Inspirationen: „Tag des Bades“ am 18. September 2010
Bonn – (vds) Auch für den Bundesbauminister ist die Entwicklung vorprogrammiert: „Barrierearme Wohnungen werden künftig an Wert gewinnen.“ In der Tat tendiert das Risiko von Peter Ramsauer gegen Null, sich mit dieser Prognose zu blamieren. Zu klar sind die entsprechenden Fakten und Rahmenbedingungen. Ein zentraler Aspekt: Die Altersstruktur der Bevölkerung verändert sich ebenso nachhaltig wie gravierend „nach oben“. Experten nennen das den „demografischen Wandel“ und leiten daraus die Forderung nach Wohnungen ab, die für die Menschen eine selbstbestimmte und unabhängige Lebensführung in den eigenen vier Wänden so lange wie möglich gewährleisten. Genau das spielt für die Bundesbürger eine große Rolle, wie Studien immer wieder nachweisen.
Das setzt jedoch an den speziellen Bedürfnissen orientierte Wohnungen voraus. Wie die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) betont, gilt das besonders für das Bad als einem für Funktion, Hygiene, Sicherheit und Wohlbefinden „entscheidenden Raum“. Hier sieht Geschäftsführer Jens J. Wischmann vor allem im Wohnungsbestand ein „erhebliches Verbesserungspotenzial“. Eine Meinung, der sich die Deutschen selbst offenbar anschließen. So landete die Aussage „Mein Bad hätte es dringend nötig“ in einer aktuellen Erhebung des Ipsos-Institutes mit 34 % auf Platz 3 der Zustimmungsskala. Direkt dahinter folgte mit 32 % das Votum „Ich würde alles altersgerecht umgestalten“. Im Auftrag des Publikumsmagazins „Das Haus“ ermittelten die Marktforscher bei den Bundesbürgern deren Renovierungsprioritäten – das erforderliche Investitionskapital vorausgesetzt.
Das könnte jetzt zum Teil von Vater Staat kommen, meldet der Dachverband der Sanitärbranche und ergänzt damit die repräsentative Untersuchung um eine erfreuliche Nachricht. Denn: Im Rahmen des Förderprogrammes „Altersgerecht Umbauen“ bietet die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) seit dem 01. Mai 2010 neben zinsgünstigen Darlehen auch eine direkte Zuschussvariante an. Die durchaus kräftige Geldspritze macht ab einer Investitionssumme von 6.000 Euro 5 % der förderfähigen Kosten und maximal 2.500 Euro pro Wohneinheit aus. Die jeweiligen Maßnahmen müssen der Barrierereduzierung dienen und von Fachbetrieben realisiert werden. Das sei gerade bei der in dem Katalog ausdrücklich genannten Anpassung von Bädern sinnvoll, da die in der Regel komplexe Aufgabe professionelles Know-how verlange. Eine weitere wichtige Bedingung z. B. für private Haus- und Wohnungseigentümer sowie Mieter: erst Antrag stellen – dann umbauen. Detailinfos zum neuen Renovierungsanreiz bekommen Interessenten unter www.kfw-foerderbank.de.
Konkreter Vorschlag
Im Bad behindernde Barrieren und Schwellen zu beseitigen oder zumindest spürbar abzubauen, ist aber laut Wischmann keine Frage des Alters. Vielmehr bedeute das immer einen Gewinn an Lebensqualität und sei damit für jede Generation zu empfehlen. Ob bodenebene Duschzonen mit Sitzen, gezielt positionierte Haltegriffe, erhöhte WCs, unterfahrbare Waschtische oder andere Extras: In einem Maßanzug aus Sicherheit, Ästhetik und Komfort fühlten sich Jung und Alt gleichermaßen wohl.
Wer sich über das breite Ausstattungsspektrum einmal ganz relaxt informieren und bei der Gelegenheit die Chance auf ein Gratisbadezimmer haben will, sollte auf Vorschlag der Sanitärexperten den 18. September 2010 reservieren. Dann findet im gesamten Bundesgebiet der „Tag des Bades“ statt. Konkret: In den ständigen Ausstellungen von Handel und Handwerk erhalten die Besucher einen Live-Eindruck von modernen Bädern. Fundierte Beratung durch Profis sowie vielfältige Inspirationen und Ideen inklusive. Das versprechen die Veranstalter – und weisen zudem auf ein flankierendes nationales Gewinnspiel mit der Verlosung von „Traumbädern“ und Wellness-Kurzreisen hin. Alle Einzelheiten und Adresslisten gibt’s online unter www.gutesbad.de.
Bildunterschriften
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Gute Nachricht: Mit einem Zuschuss von maximal 2.500 Euro pro Wohneinheit fördert Vater Staat im Rahmen des KfW-Programmes „Altersgerecht Umbauen“ auch entsprechende Badrenovierungen. Gerade in dem für Funktion, Komfort, Hygiene und Wohlbefinden wichtigen Sanitärbereich sehen Experten ein „großes Verbesserungspotenzial“. Das Motto „Weniger Barrieren – mehr Lebensqualität“ setzen Profis in überzeugende Praxislösungen um, erklärt die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS).
Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) / Geberit
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Elegante Lösung: Eine bodenebene Duschzone mit Sitz ist nur ein Beispiel dafür, dass barrierefreie Bäder immer einen Gewinn an Lebensqualität bedeuten und damit für jede Generation sinnvoll sind. Diese Auffassung verbindet die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) mit einem konkreten Recherchetipp: Wer sich über das breite Ausstattungsspektrum einmal ganz relaxt informieren und bei der Gelegenheit die Chance auf ein Gratisbadezimmer nutzen wolle, könne das am 18. September 2010 tun. In den ständigen Ausstellungen von Handel und Handwerk findet dann nämlich der bundesweite „Tag des Bades“ statt.
Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) / Keuco