08. Aug 2014

Badeoase für zu Hause

VDS: Badewannen sind eine gute Anlage für mehr Lebensqualität / Begehrt: Frei stehende Modelle / Für kleinere Räume: Schicke Alternativen mit Wandanschluss / 10. „Tag des Bades“: Den 20. September zur Information nutzen / gutesbad.de: Was Franziska van Almsick im Bad mag und was nicht / Für die perfekte Abstimmung von Bad und Badewanne: 10 Tipps

Wer sich den Alltag mit Muße von der Seele spülen möchte, relaxt am besten in der Badewanne. Das klappt zu jeder Zeit in den eigenen vier Wänden und so ganz ohne mühsame Buchung und lästiges Kofferpacken. „Entspannungsbad einlassen, alle Viere von sich strecken und, wenn es geht, noch die Kerzen an. Ich könnte endlos so liegen“, schwärmt die ehemalige Weltklasse-Schwimmerin Franziska van Almsick vom relaxten Abtauchen zu Hause. Nicht zuletzt deshalb engagiert sich die bekennende Badewannenliebhaberin in diesem Jahr für den „Tag des Bades“. Das Live-Event der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) jährt sich am 20. September zum 10. Mal und hat als verheißungsvolles Motto „Bäder voller Genuss“.

Gebadet wird seit Menschengedenken und das nicht nur aus Genussgründen. „Ein parfümiertes Bad und eine duftende Massage sind der Schlüssel zur Gesundheit.“ Das behauptete bereits im Altertum der Arzt Hippokrates von Kos – und hat damit bis heute recht. Denn in mollig warmem Wasser baden dient nicht nur dem Gefühl der Geborgenheit, sondern auch der Prävention bzw. Therapie etwa bei rheumatischen Beschwerden oder Einschränkungen des Bewegungsapparates.

„Wer in eine schöne Badewanne investiert, tut auch etwas für seine Lebensqualität“, sagt Jens J. Wischmann. Zum Glück werden nach Erfahrung des VDS-Geschäftsführers mittlerweile auch Bäder konzipiert, die man am liebsten gar nicht mehr verlassen möchte – weil der Waschtisch großzügig für zwei angelegt ist, sich die Walk-in-Dusche für jeden als zugänglich erweist oder eben mitten im Raum die Badewanne thront.

Frei stehende Badewannen als ein Sinnbild des modernen Luxus-Bades

Überhaupt: Frei stehende Badewannen, weiß Wischmann, gelten bei vielen als ein Sinnbild des modernen Luxus-Bades. Im besten Fall lässt sich aus ihnen sogar ein unvergessliches Schaumbad mit Aussicht auf das Grün des eigenen Gartens genießen. Der Fantasie für herrliche Badewonnen seien keine Grenzen gesetzt, zumindest nicht bei Material, Form und Farbe. Eher mangelt es beim Angebot an Platz dafür.

Davon benötigen frei stehende Modelle freilich viel: Je mehr, desto besser. Wenigstens 12 Quadratmeter, so ein recht realistischer Richtwert, sollte ein Badezimmer schon an Fläche bieten, damit das Traumstück bequem umrundet werden kann und neben der übrigen Einrichtung voll zur Geltung kommt. Zwei Meter Länge sind bei einer frei stehenden Wanne nämlich längst keine Seltenheit mehr.

Erfrischendes „Repertoire mit Wandanschluss“

Wer weniger Spielraum hat, bedient sich laut Wischmann aus dem erfrischenden „Repertoire mit Wandanschluss“, in dem es sich ebenfalls mit Flair erholen lässt. Vier- oder sechseckig, geradlinig oder oval, symmetrisch oder asymmetrisch, aus Sanitäracryl, Stahlemail oder einem Mineralwerkstoff, zum Baden und Duschen oder barrierefrei mit Tür: Die Programmvielfalt der Markenindustrie bietet für jeden Raumzuschnitt und Geschmack sowie jedes Bedürfnis und Budget die passende Lösung.?

Alle, die ihre Badewanne nebst Bad sanieren wollen, sollten den 10. „Tag des Bades“ als günstige Gelegenheit nutzen und sich einen Einblick über die zahlreichen unterschiedlichen Ausstattungsmöglichkeiten verschaffen. Eine spezielle Badprofi-Suche nach Postleitzahlen auf der Internetplattform www.gutesbad.de liefert die Adressen der teilnehmenden Fachhändler.  Zudem gibt es alle Details zum bundesweiten 100.000 Euro-Gewinnspiel sowie ein Interview mit Franziska van Almsick. Selbst zweifache Mutter spricht sie darin über ihr Schwimm-Kids-Engagement und verrät, was sie im Badezimmer mag und was nicht.
 
Wer Badewanne und Badezimmer perfekt aufeinander abstimmen und Planungsfehler vermeiden möchte, dem dürften folgende 10 Tipps ebenfalls helfen:

  • Eckbadewannen sparen am Raum, nicht am Liegevergnügen.
  • Trapezformen geizen zwar am Fußende mit Zentimetern, an der breiten Kopfseite bieten sie aber ausreichend Platz für ein geselliges Nebeneinander zu zweit.
  • Einbauwannen lassen sich teilweise oder ganz in den Boden integrieren. Bei ihnen kommen bis zu 50 Zentimeter Raum nach unten hinzu.
  • Kombiwannen eignen sich zum Baden und Duschen. Als Spritzschutz am besten eine faltbare Duschwand wählen.
  • Barrierefreie Badewannen haben eine Tür zum Ein- und Aussteigen.
  • Extras wie Griffe, Kissen oder fein gepolsterte Abdeckungen kosten, bringen aber Vorteile wie Sicherheit beim Ein- und Aussteigen und zusätzliche wohnliche Relax- und Ablagemöglichkeiten.
  • Verschiedene Materialien haben verschiedene Eigenschaften. Sanitäracryl gilt als hautsympathisch und lässt sich besonders körpergerecht gestalten. Stahlemail ist überaus stabil, pflegeleicht und zu 100 Prozent recycelbar. Mineralwerkstoffe überzeugen mit filigranen Formen.
  • Probeliegen verhindert Fehler: In zu großen Badewannen rutscht man hin und her, in kleinen liegt man gequetscht.
  • Üppige Maße bedeuten viel Wasser und damit viel Gewicht. Daher die Tragkraft prüfen und Zuwege wie Treppenhaus und Türen ausmessen, damit das gewünschte Modell am Ende auch durchpasst.
  • Armaturen können wahre Schmuckstücke sein. Für frei stehende Badewannen sind sehr edle frei stehende Linien in allen möglichen Stilrichtungen auf dem Markt. Sie benötigen allerdings ausreichend Stellfläche. Gute und ebenfalls schicke Alternative: Wannenrandarmaturen mit ausziehbaren Brausen.


Bildtexte:

4337_VDS
In mollig warmem Wasser baden dient nicht nur dem Gefühl der Geborgenheit, sondern auch der Prävention bzw. Therapie – etwa bei rheumatischen Beschwerden oder Einschränkungen des Bewegungsapparates.
Foto: Shutterstock/Alliance/Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS)

4338_Ideal Standard
Frei stehende Badewannen gelten bei vielen als ein Sinnbild des modernen Luxus-Bades.
Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) / Ideal Standard

4339_Keramag
Badewannen gibt es aus den unterschiedlichsten Materialien. Modelle aus Mineralwerkstoffen etwa überzeugen mit besonders filigranen Formen.
Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) / Keramag

4340_Bette
Eckbadewannen sparen am Raum, nicht am Liegevergnügen. Zur Wand hin ist der Rand zu einer kleinen Ablage verbreitert, die zum Raum gewandten Seiten des Modells sind schmal. Abgerundete Ecken lassen es noch schlanker wirken.
Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) / Bette

4341_Duravit
Trapezformen geizen zwar am Fußende mit Zentimetern, an der breiten Kopfseite bieten sie aber ausreichend Platz für ein geselliges Nebeneinander zu zweit.
Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) / Duravit

4342_Burgbad
Einbauwannen lassen sich teilweise oder ganz in den Boden integrieren. Dieses Modell ist aus Mineralguss und in Tiefe und Breite maßflexibel. Daraus ergeben sich unendlich viele Kombinations- und Einbaumöglichkeiten.
Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) / Burgbad

4343_Kaldewei
Dank der komfortablen Abmessungen von 200 cm x 100 cm lässt es sich in dieser Wanne lang ausgestreckt vom warmen Wasser tragen. Mit Extras erhältlich: Ein bequemes Kissen stützt Kopf und Nacken, das Wannenboard hält feine Accessoires bereit.
Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) / Kaldewei

4344_Dornbracht
Frei stehende Armaturen können wahre Schmuckstücke sein. Dieses formal sehr außergewöhnliche Modell überzeugt aber auch mit funktionalen Features wie Schwallauslauf und Stabhandbrause.
Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) / Dornbracht

4345_Kludi
Für frei stehende Badewannen sind frei stehende Armaturen in allen möglichen Stilrichtungen auf dem Markt – u. a. auch mit Anleihen aus dem Purismus wie bei dieser schicken Wannenfüll- und Brausearmatur zu sehen.
Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) / Kludi