30. Jun 2014

Badmöbel: Stilvolle Ordnungshalter

Badmöbel: Vom einfachen Stauraum zum gestalterischen Element / VDS nennt Renner und gibt Tipps / Holz und Handwerkskunst / Weiß, cremiges Cashmere und neue Glanztöne / Konstruktive Einheiten / Zeigt her, was Ihr drin habt! / Gute Beratung und Planung nach Maß vom Sanitärprofi / 10. „Tag des Bades“: Jubiläum mit Franziska van Almsick

Ein Badmöbel ist ein Badmöbel, ist ein Badmöbel. Oder eben nicht. „Gerade bei der Badeinrichtung beobachten wir in den letzten Jahren einen starken Trend zur Individualisierung“, erklärt Jens J. Wischmann, Geschäftsführer der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS). „Weil sich das Bad häufiger zu den angrenzenden Wohnräumen öffnet, sind Möbel nicht mehr nur einfache Stauräume, in denen sich bei unerwartetem Besuch alles schnell verstecken lässt. Vielmehr sind sie immer häufiger an der Gestaltung beteiligt und aufgrund intelligenter Innenausstattungen selbst stets gut aufgeräumt.“ Was zu den Rennern zählt und was beachtet werden sollte? Hier die VDS-Auswahl:

Holz und Handwerkskunst

Schrankmöbel aus Holz bringen immer eine sehr persönliche Note ins Ambiente und lehnen sich in ihrem Äußeren zunehmend an Modelle aus dem Wohnbereich an. Die in Deutschland beliebte Eiche wirkt durch ihre Maserung und Farbe sehr urban und dennoch neutral. Der Mix von offenen und geschlossenen Flächen verleiht Waschtisch- und Konsolenunterbauten, Regalboards und Schränken eine luftige, durchlässige Optik. Die Kombination heller und dunkler Flächen sorgt für zusätzliche Spannung. Traditionelle Handwerkskunst lässt den Landhausstil mit dekorierten Keramikgriffen und Körben in Flechtoptik perfekt aufleben.

Weiß, cremiges Cashmere und neue Glanztöne


Wertige Materialien bieten zusammen mit eher architektonisch orientierten Einrichtungen eine ruhige Kulisse, um den kommunikativen Austausch, eine Gesundheitsvorsorge oder einfach nur genussvolle Momente im eigenen Badezimmer Wirklichkeit werden zu lassen. Im Trend liegen nach wie vor samtig matte Oberflächen in Weiß, cremigem Cashmere sowie zahlreichen Grautönen mit klangvollen Namen wie Lava oder Scultura grau. Aktuell sind zudem hochglänzende und dennoch behaglich wirkende Braun-, Blau- und Grün-Nuancen. Dazu passt ein zunehmend weicherer Look beim Design. Er setzt den zurzeit dominierenden eckigen Lösungen fließende Rundungen entgegen.

Wer sein Bad neu möbliert, sollte an ein Gesamtkonzept denken, das sich an den eigenen Bedürfnissen orientiert und derart passt, dass man es jeden Tag aufs Neue genauso machen würde. Badmöbellinien mit nahezu grenzenlos kombinierbaren Elementen helfen dabei. Wie mit einem Baukasten lassen sich bei ihnen Waschtische samt Armatur, Hochschränke, halbhohe Schränke, Spiegel und Spiegelschränke, Regale sowie Abdeckplatten in schier unerschöpflichen Abmessungen und Ausführungen ganz nach Wunsch zu einem kreativen Wandmöbel zusammensetzen.

Konstruktive Einheiten


Und doch gibt es immer noch eine Steigerung und zwar in Form von Programmen, die für eine größere Flexibilität sogar eine Verbindung mit der Sanitärtechnik eingehen – zum Zweck einer konstruktiven Einheit von Möbel, Sanitärelementen und jener Technik, die für gewöhnlich in Wand und Boden verschwindet. Nur: Hier verschwindet sie nicht. Sie wird nur gut im Schrank verstaut und im Fall einer Revision wieder hervorgeholt. Waschtisch und Wanne müssen somit nicht unbedingt an der Wand sein, sondern dürfen mitten im Raum stehen. Dank integrierter Installationswände können Wasserleitungen fast überallhin verlegt werden.

Zeigt her, was Ihr drin habt!


Badmöbelkauf bedeutet auch, nicht die Dinge zu vergessen, die sich meist erst auf den zweiten Blick offenbaren. Wenn Kinder im Haushalt sind, gehören abschließbare Schrankfächer für Medikamente dazu. Glasablagen müssen immer so abgesichert sein, dass sie bei unsicheren Händen nicht gleich herausfallen. Ebenfalls wichtig sind Sortiersysteme. In einer intelligenten Innenausstattung für Schubladen findet jedes Accessoire seinen Platz – sei es auf rutschfesten Ablageflächen oder in praktischen Boxen. Eine helle Farbgebung und Abtrennungen helfen, die Übersicht zu behalten. Das gilt auch für integriertes LED-Licht, das darüber hinaus die schöne neue Ordnung besonders zur Geltung bringt.

Einlegeböden sollten sich in geringen Abständen verstellen, grifflose Schubladen und Türen sich auf leichten Druck öffnen bzw. schließen lassen. In kleinen Räumen sind Spiegelschränke eine platzliefernde Lösung. Eingebaute Steckdosen erweitern die Anschlussmöglichkeiten für Fön und Rasierer. Magnetleiste, Vergrößerungsspiegel und Ablageschale dürfen bei einer Neuanschaffung ebenfalls nicht fehlen. Das gilt auch für doppelseitig verspiegelte Türen. Ein Radio oder ein Anschluss für ein mobiles Gerät sind zumeist optionale Garanten für gute Laune und wasserfestes Entertainment.

Gute Beratung und Planung nach Maß vom Sanitärprofi


Optisch unterscheiden sich Badmöbel kaum noch von Möbeln für den übrigen Wohnbereich und das, obwohl Material und Verarbeitung aufgrund nicht zuletzt hoher Luftfeuchtigkeit größeren Anforderungen gerecht werden müssen. Damit es nicht zu unangenehmen Überraschungen kommt, zahlt sich ein Kauf beim Sanitärprofi immer aus. Vor allem jedoch, weil die Einrichtung und Möblierung eines Bades schon eher zu den Großprojekten der Wohnungsgestaltung zählt. Gute Beratung und eine Planung nach Maß sind deshalb Gold wert. Fragen nach allem, was bedacht werden muss, wird man am „Tag des Bades“ in den Ausstellungen des Fachhandels los. Am 20. September 2014 jährt er sich zum 10. Mal – mit bundesweitem Gewinnspiel und berühmtem Gast.

10. „Tag des Bades“: Jubiläum mit Franziska van Almsick


Wie Jens J. Wischmann weiter berichtet, freuen sich die Initiatoren sehr darüber, mit Franziska van Almsick ein prominentes Gesicht für das unter dem Motto „Bäder voller Genuss“ stehende Jubiläum gewonnen zu haben. Die ehemalige Weltklasse-Schwimmerin möchte sich am 20. September gleich in mehreren Ausstellungen höchstpersönlich ein Bild von der Vielfalt der Einrichtungskonzepte für private Badezimmer machen. Alle wichtigen Infos zum Event, so der VDS-Geschäftsführer, gibt es in Kürze auf www.gutesbad.de . In einem exklusiven Interview für die VDS-Onlineplattform verrate die Heidelbergerin außerdem, an welchem Ort sie sich am besten entspannen könne und warum sie vor vier Jahren „... für Kinder e.V.“ gegründet habe. Ziel des Vereins sei es, jedem Kind in Deutschland das Schwimmen richtig beizubringen.



Bildtexte

Bild 4324

Schrankmöbel aus Holz bringen immer eine sehr persönliche Note ins Ambiente und lehnen sich in ihrem Äußeren zunehmend an Modelle aus dem Wohnbereich an. Die Montage der Ablage neben statt unter dem Spiegel sorgt für das gewisse Extra.
Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS), Keramag


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Offene und geschlossene Flächen verleihen Waschtisch- und Konsolenunterbauten, Regalboards und Schränken eine luftige, durchlässige Optik. Die Kombination heller und dunkler Flächen macht den Mix spannend.
Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS), Duravit


Bild 4326
Für ein natürliches Wellnessgefühl lässt traditionelle Handwerkskunst den Landhausstil mit dekorierten Keramikgriffen und Körben in Flechtoptik perfekt aufleben.
Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS), Villeroy & Boch


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Wertige Materialien bieten zusammen mit eher architektonisch orientierten Einrichtungen eine ruhige Kulisse, um den kommunikativen Austausch, die Gesundheitsvorsorge oder einfach nur genussvolle Momente im eigenen Badezimmer Wirklichkeit werden zu lassen. Im Trend liegen nach wie vor samtig matte Oberflächen in Weiß und cremigem Cashmere.
Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS), Keuco


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Setzen Badmöbel schön in Szene: Graunuancen wie „Matt grau“ und „Scultura grau“. Auszüge ohne Griffe reagieren auf sanftes Antippen und ermöglichen so ein leichtes Öffnen und Schließen.
Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS), Keramag


Bild 4329
Zu dem hochglänzenden und dennoch behaglich wirkenden hellen Braunton der Schrankfronten passt der neue weiche Look im Möbeldesign. Er setzt den zurzeit dominierenden eckigen Lösungen fließende Rundungen entgegen.
Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS), Ideal Standard


Bild 4330

Fast grenzenlos kombinierbar: Wie mit einem Baukasten lassen sich Waschtische mit Stand- oder Wandarmaturen, Hochschränke, halbhohe Schränke, Spiegel und Spiegelschränke, Regale in diversen Maßen sowie Abdeckplatten ganz nach Wunsch zu einem kreativen Wandmöbel zusammensetzen.
Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS), burgbad


Bild 4331
Mehr geht nicht: Für eine größere Flexibilität bei der Raumgestaltung bilden Badmöbel, Sanitärelemente und jene Technik, die für gewöhnlich in Wand und Boden verschwindet, eine konstruktive Einheit. Hier verschwindet die Technik jedoch nicht. Sie wird nur gut im Schrank verstaut und im Fall einer Revision wieder hervorgeholt. Waschtisch und Wanne müssen somit nicht unbedingt an der Wand sein, sondern dürfen mitten im Raum stehen.
Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS), burgbad


Bild 4332
Zeigt her, was Ihr drin habt! Wellenförmige Boards in Schubladen bieten komfortable Ablageflächen für Kosmetikartikel. Passende Boxen mit und ohne Deckel lassen Wattestäbchen oder Ähnliches dezent verschwinden.
Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS), Duravit


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Spot an: LED-Licht in der Schublade bringt die ordentlich sortierten Accessoires besonders schön zur Geltung.
Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS), Keramag


Bild 4334
Spiegelschränke bieten viel Stauraum. Eingebaute Steckdosen erweitern die Anschlussmöglichkeiten für Fön und Rasierer. Magnetleiste, Vergrößerungsspiegel und Ablageschale dürfen bei einer Neuanschaffung ebenfalls nicht fehlen. Ein Radio sowie ein Anschluss für ein mobiles Gerät sind zumeist optionale Garanten für gute Laune und wasserfestes Entertainment.
Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS), Villeroy & Boch

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