19. Mai 2014

Semesterwechsel bei der Bad-Akademie

Semesterwechsel bei der Bad-Akademie:
Die einen kommen, die anderen gehen – als zertifizierte Bad-Manager

Bonn – (vds)
Am 1. April startete das vierte Semester der Bad-Akademie. Die 15 Teilnehmer erwartet laut Ute Silcher der Beginn einer „super Zeit, die anstrengend war, die ich aber nicht missen möchte“. Die Bad-Managerin bei der Firma Altvater in Magstadt erinnert sich noch zu gut an die kompakte Schulung, die ihr zugleich Auffrischung und Neuorientierung brachte. Planungssicherheit erwerben, technische Details beachten und die Kunden mit Begeisterung vom Kauf eines neuen Bades überzeugen – rückblickend seien das für sie die größten Pluspunkte der achtmonatigen Weiterbildungsmaßnahme der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS).

Monique Hassan hat ihre Erwartungen von Beginn an „sehr hoch gesetzt“. Für die Teilnehmerin des aktuellen Kurses, die inmitten einer Kombiausbildung zur Bürokauffrau und Badgestalterin steckt, ist es nach eigener Aussage „besonders aufregend auf diesem Weg mit der Branche sowie dem ganzen Badmanagement vertraut gemacht zu werden“. Die Kick-Off-Veranstaltung bei Dornbracht in Iserlohn bewertet die 23-Jährige als einen vollen Erfolg. So konnte sie dem ersten von insgesamt 27 Präsenztagen schon viele wichtige Informationen zur Strukturierung des Badprozesses entnehmen. Alles in allem sei der Start ein gelungenes Zusammenspiel aus Kompetenz, Sympathie, Qualität und Quantität gewesen.

Jahrgang 2013/2014 verabschiedet

Getreu dem Motto „die einen kommen, die anderen gehen“ verabschiedeten die Verantwortlichen und Dozenten der Bad-Akademie während einer kleinen Feier am 9. April in Bonn ihren zweiten Jahrgang ebenfalls mit einer gewissen Wehmut. Ab sofort dürfen sich die 10 Absolventen mit dem Titel „Zertifizierter Bad-Manager“ schmücken. „Meine Beweggründe, den Titel zu erwerben, lagen vor allem darin, technisches Know-how zu erlangen. Ich persönlich komme aus der Ausstellung und daher eigentlich nur mit ‚schönen Sachen’ in Berührung“, berichtet Janina Wiegand. Der Installationsbetrieb ihres Vaters, in dem sie seit rund 18 Monaten Endkunden berate, böte seit Jahren das Komplett-Bad an. Besonders hier profitiere sie vom Wissensschatz und den Erfahrungen der Dozenten. „Jetzt kann ich die Gewerke und alles darüber hinaus von A bis Z noch besser koordinieren.“

Auch im neuen Semester bleibt es bei dem bislang bewährten Akademie-Programm mit insgesamt vier Modulen (Erfolgsmanagement, Gestaltung, Prozessmanagement und Barrierefreies Bad) sowie deren enger inhaltlicher Verknüpfung zu einem Ganzen. Gerade der Brückenschlag zwischen den relevanten Themen des Komplett-Badbaus macht die Ausbildung in der Bad-Akademie zu etwas Besonderem, da sind sich alle Beteiligten einig. „Nach einer Lernphase, die ja normal ist, wenn man so eine komplexe Institution ins Leben ruft, sind wir nun so zufrieden, dass wir am liebsten mit mehr Referenten noch mehr machen möchten“, freut sich Jens J. Wischmann über den guten Zuspruch.

Entwicklung der Demografie macht Weiterbildung wichtig

Für den VDS-Geschäftsführer besteht ein erhöhter Bedarf nach speziell ausgebildeten Bad-Managern, und „unsere Einrichtung reagiert darauf mit einer punktgenauen Qualifizierung rund um Bad, Badprozesse und Badmanagement“. Außerdem sei die kontinuierliche Weiterbildung heute wichtiger denn je. Glaube man den Experten für Demografie, dann gehe die absehbare Alterung der Bevölkerung mit sinkenden Ausbildungszahlen einher. Zugleich steige die Anzahl von geringer qualifizierten Fachkräften. „Eine parallel zum Beruf absolvierte Zusatzausbildung bietet daher die Chance, in genau diese Lücke zu springen und darüber hinaus die eigene Qualifikation zu erhöhen“, rät Wischmann.

Kontakt und weitere Informationen:
www.bad-akademie.de , info@sanitaerwirtschaft.de



Bildtexte:

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Möchten ihr Wissen um Badprozesse ausbauen: die 15 Teilnehmer des am 1. April gestarteten dritten Jahrgangs der Bad-Akademie. Reihe oben: (v.l.n.r.) Christian Venns, Giuseppe Calandrino, Remo Niehus, Manfred Pfeifer, Christian Roth, Thomas Hennig, Jeanette Ballnow, Monique Buß, Thomas Waldherr, Hendrik Müller, Andreas Dalhoff, Jens J. Wischmann (VDS); Reihe unten: (v.l.n.r.) Monique Noth, Monique Hassan, Beate Schlemmer, Christine Intra, Joanna Müller (Dozentin), Dietmar Schäfer (Dornbracht)
Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS)

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Kehren nach erfolgreicher schriftlicher und mündlicher Prüfung als „Zertifizierter Bad-Manager“ in ihre Unternehmen zurück: Sitzend: (v.l.n.r.) Iris Reinken, Bianca Lemke, Sinje Holling, Wolfgang Pagany, Matthias Ladisley; stehend: (v.l.n.r.) Gloria Librizzi, Yvonne Herling, Marie Striewe, Janina Wiegand; hintere Reihe: Dozent Ulrich Bergmann, VDS-Projektkoordinatorin Ingrid Heister, VDS-Geschäftsführer Jens J. Wischmann sowie die Dozenten Joanna Müller und Thorsten Moortz
Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS)

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Erinnert sich gerne an den Tag, an dem sie ihre Zertifizierung entgegennahm: Ute Silcher, Bad-Managerin bei der Firma Altvater in Magstadt, gehört zum Bad-Akademie-Jahrgang 2012 und möchte die Zeit dort nicht missen.
Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS)

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Für VDS-Geschäftsführer Jens J. Wischmann, Mitinitiator der Bad-Akademie, besteht ein erhöhter Bedarf an speziell ausgebildeten Bad-Managern, und „unsere Einrichtung reagiert darauf mit einer punktgenauen Qualifizierung rund um Bad, Badprozesse und Badmanagement“.
Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS)

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