08. Sep 2014

Staatlich gefördert vorsorgen: Schon heute Bäder für morgen planen

„Barrierefrei“ ist den Deutschen im Bad wichtig / VDS rät zum frühzeitigen Sparen / Übersicht aller Fördermittel auf www.aktion-barrierefreies-bad.de / Zahlreiche Verlinkungen, Link- und Downloadtipps / Direkte Anbindung an die Förderdatenbank des Bundes / Mittel schnell sichern, solange es sie noch gibt

Bonn – (vds)
Umfragen zeigen: Barrierefreiheit ist den Deutschen im Bad wichtig. Das verwundert kaum, denn ein Badezimmer mit bodenebener Duschfläche mindert generell die Gefahr, sich zu verletzen. Ausreichender Bewegungsraum, ein Klappsitz in der Dusche oder aber ein Waschtisch, den man unterfahren kann, tragen selbst bei nur kurzfristiger ambulanter Pflege nach einem Unfall zur Entlastung der Helfer bei. Stützklappgriffe, die sich dank einer präparierten Wandkonstruktion genau dann nachrüsten lassen, wenn es anders nicht mehr geht, sichern speziell im Alter ein lange selbstbestimmtes Leben.

„Ein barrierefreies Badezimmer ist in jeder Lebensphase und für jede Altersgruppe ein Komfortgewinn“, bringt es Jens J. Wischmann auf den Punkt. Nicht zuletzt deshalb rät der Geschäftsführer der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) zu vorausschauender Planung und Finanzierung. Nur wer frühzeitig mit dem Sparen beginne, dürfe letztlich mit mehr staatlicher Förderung rechnen und sich im Gegenzug über deutlich weniger Eigenleistung freuen.

Um potenziellen Bauherren, modernisierenden Eigenheimbesitzern sowie auch renovierenden Mietern die Suche nach einem passenden, auf die Lebenssituation abgestimmten Angebot zu erleichtern, hat die von der VDS unterstützte Initiative „Aktion Barrierefreies Bad“ die verschiedenen Möglichkeiten und Voraussetzungen staatlicher Finanzspritzen auf ihrer Internetseite aufgelistet.

Die unter der Adresse www.aktion-barrierefreies-bad.de aufgeführten Optionen und Hinweise reichen von Wohn-Riestern – seit Januar 2014 auch für alters- und behindertengerechte Umbauten geltend zu machen – über KfW-Mittel bis hin zur Bezuschussung durch Pflegekassen, Rehabilitationsträger und Integrationsämter. Direkte Verlinkungen zu weiteren Einzelheiten und Informationen, Berechnungsbeispiele sowie umfassende Link- und Download-Tipps runden die Aufstellung ab.

Fördermittel des Bundes online abrufen

Ein besonderer Service ist die unmittelbare Anbindung der Homepage an die Förderdatenbank des Bundes. Wer im Menü den Link „Förderung“ aufruft, der erhält unter Angabe der Daten zum geplanten Bauvorhaben binnen weniger Minuten detaillierte Auskünfte über die speziellen Fördermittel des Bundeslandes, in dem er lebt. Die möglichen Darlehen, Baukostenzuschüsse und Aufwendungshilfen werden komprimiert in einem Dokument zusammengefasst und können bequem ausgedruckt werden.

Wie VDS-Geschäftsführer Wischmann erklärt, steigt die Nachfrage nach barrierefreien Bädern kontinuierlich. „Die zu erwartenden staatlichen Finanzhilfen dürften sich dagegen eher reduzieren oder teils sogar vom Rotstift bedroht sein“, mutmaßt er. Sein Tipp: Bei Bedarf nicht zögern, sondern schnell die Mittel sichern, solange es sie noch gibt.




Bildtexte:

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Sichere, zu jeder Zeit nutzbare und damit nicht zuletzt altersgerechte Badezimmer beruhen laut Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) auf einer fachgerechten Planung. Ebenso wichtig sind Produkte, die bereits bei ihrer Entwicklung Gegebenheiten von morgen vorsorglich einkalkulieren. Ausreichender Bewegungsraum, ein Klappsitz in der Dusche oder aber ein Waschtisch, den man unterfahren kann, tragen selbst bei nur kurzfristiger ambulanter Pflege nach einem Unfall zur Entlastung der Helfer bei. Stützklappgriffe, die sich dank einer präparierten Wandkonstruktion genau dann nachrüsten lassen, wenn es anders nicht mehr geht, sichern speziell im Alter ein lange selbstbestimmtes Leben.
Zeichnung: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS)


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Wer frühzeitig mit dem Sparen für ein barrierefreies Badezimmer beginnt, darf letztlich mit mehr staatlicher Förderung rechnen und sich über deutlich weniger Eigenleistung freuen. Das erklärt die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) und empfiehlt zur Information über die verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten einen Abstecher auf die Internetseite der „Aktion Barrierefreies Bad“. Unter der Adresse www.aktion-barrierefreies-bad.de werden alle wichtigen Optionen aufgelistet. Dazu gibt es zahlreiche Link- und Downloadtipps sowie eine direkte Anbindung an die Förderdatenbank des Bundes. Wer sie nutzt, erhält detaillierte Auskünfte über die speziellen Fördermittel des Bundeslandes, in dem er lebt.
Bild: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS)