10. Mrz 2015

Bad-Akademie: Alternativen für jeden Bedarf

„3-Säulen-Konzept“ der Bad-Akademie / Lehrgang „Zertifizierter Bad-Manager“ als Keimzelle / Herzstück der Komplettbad-Qualifizierung / Kompaktes Fernstudium für Installateure / Regionale Netzwerke durch individuelle Workshops / VDS baut Profi-Weiterbildung aus / Differenziert und doch verzahnt

Frankfurt/Bonn – (vds)
Längst kein Geheimnis mehr: Verschärfter Wettbewerb und immer anspruchsvollere Verbraucher sind nur zwei Gründe dafür, dass eine ständige Weiterbildung zu den klaren Prioritäten für Unternehmen und ihre Mitarbeiter gehört. In der Sanitärbranche geht es dabei nicht zuletzt darum, den Gesamtkomplex „Komplettbad“ als eines der entscheidenden Kompetenzfelder für den dreistufigen Vertriebsweg zu sichern. Das setzt den ganzheitlich denkenden und handelnden Profi voraus. Genau darauf zielt das Qualifizierungsangebot der Bad-Akademie, hob die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) zur „ISH“ hervor. Während der Frankfurter Leitmesse erhielten die Fachbesucher konkrete Einblicke in die Praxis des Programmes. Dabei stellte der Dachverband erstmals ein „3-Säulen-Konzept“ vor, das auf Basis der bisherigen Erfahrungen bedarfsorientierte und damit differenzierte Trainingseinheiten gewährleiste.

Säule 1: Keimzelle und Herzstück zugleich ist nach Aussage von Geschäftsführer Jens J. Wischmann der achtmonatige Lehrgang mit dem Abschluss „Zertifizierter Bad-Manager“. Am 21. April 2015 startet der inzwischen fünfte Kurs mit einer „Kick-off-Veranstaltung“. Er wende sich an die mit dem Thema befassten Personengruppen aus Fachhandwerk, Fachgroßhandel und Industrie. Die „bewährten und konsequent weiterentwickelten Kernelemente“ der vertriebsstufenübergreifenden Einrichtung listet Projektkoordinatorin Ingrid Heister auf: Abbildung des gesamten Beratungs-, Gestaltungs-, Verkaufs- und Managementprozesses beim Bau von Bädern; praxisnahe Vermittlung der Module Erfolgsmanagement, Gestaltung, Prozessmanagement und Barrierefreies Bad; Kombination von individuellem E-Learning mit der Onlineplattform „Moodle“ und von rund 25 Präsenztagen in modernen Schulungszentren von Markenproduzenten; versierte Dozenten; zweitägige Abschlussprüfung sowie kontinuierliche Betreuung der Teilnehmer im kompletten Zeitraum. Detaillierte Infos finden Interessenten auf der Homepage www.bad-akademie.de, die sich im „responsive design“ präsentiere und automatisch an kleinere Bildschirmflächen von Tablets und Smartphones anpasse.

Säule 2: Eine neue Alternative primär für Installateure sei ein kompaktes Fernstudium, dessen Zeitbedarf für die Absolventen lediglich bei rund 30 E-Learning-Stunden liege. Dabei werden, erläutert Wischmann, im Wesentlichen die vielfältigen Aspekte der Praxisthemen „Komplettbad emotional verkaufen“, „Budget festlegen“ und „Aufmaß beherrschen“ vermittelt. Hinzu komme eine eintägige Präsenzveranstaltung, die u. a. der realen Anwendung des Stoffes diene. Entschieden sich die Teilnehmer später für die umfassende Qualifizierung zum „Zertifizierten Bad-Manager“, lasse sich das „leichte, schnelle und stressfreie Fernstudium“ anrechnen.

Säule 3: Außerdem wolle die VDS mit individuellen Workshops für Großhandel und Handwerk die Möglichkeit schaffen, regionale Netzwerke zu bilden, zu pflegen und für gemeinsame Bad-Offensiven zu nutzen. Das gelte für Beratung, Verkauf, Marketing und Umsetzung gleichermaßen. Zu dem Angebot gehöre ein separates Seminar, das sich der Optimierung und dem Management von Prozessen widme. Die lokale und auf die jeweiligen Firmeninteressen abgestimmte Durchführung garantiere neben einem hohen Praxisbezug die gewünschten Kooperationseffekte für die einzelnen Partner „vor Ort“. Auch hier sei angedacht, die erfolgreiche Teilnahme als Basismodul für den „Zertifizierten Bad-Manager“ anzuerkennen.

Natürlich informiere die VDS nach der Messe genauer über die aktuellen Alternativen „Fernstudium“ und „Workshops“. Den wesentlichen Pluspunkt des „3-Säulen-Konzeptes“ für die Branche sieht Wischmann darin, dass die Bad-Akademie damit ein verzahntes vertriebsstufenübergreifendes Schulungsangebot auf nationaler und regionaler Ebene schaffe – getreu der Devise „Wie der Bedarf, so die Qualifizierung“.



Bildtexte

Mit einem neuen „3-Säulen-Konzept“ präsentierte sich die Bad-Akademie der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) zur „ISH 2015“. Neben der „Keimzelle“, dem achtmonatigen Studium zum „Zertifizierten Bad-Manager“, umfasst das bedarfsorientierte Qualifizierungsangebot jetzt auch ein kompaktes Fernstudium sowie individuelle Workshops. Damit sei die vertriebsstufenübergreifende Weiterbildung von der nationalen bis zur regionalen Ebene durchgängig.
Grafik: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS)    Bild 3141

Am 21. April 2015 geht die Bad-Akademie in die fünfte Runde. Die Kombination aus E-Learning und Präsenzveranstaltungen schließt nach acht Monaten mit der Prüfung zum „Zertifizierten Bad-Manager“ ab. Volle Aufmerksamkeit der Teilnehmer ist aber auch bei den neuen Elementen „Fernstudium“ und „Workshops“ gefragt.
Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS)    Bild 4402

Um die Komplettbad-Kompetenz der Sanitär-Profis ständig weiter zu verbessern, geht die Bad-Akademie auch neue Wege. Das gilt nicht nur für Inhalte und Instrumente der praxisnahen Fortbildung, erklärt die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS). Zur „ISH 2015“ stellte der Branchen-Dachverband auch eine Erweiterung des Qualifizierungsprogrammes um ein kompaktes Fernstudium und firmenindividuelle Workshops vor.
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