24. Aug 2015

Erfrischend offen: Die neue Lust am Duschen

Hip: Walk-in-Duschen / Nichts für Badminis: Wasserspaß ohne Tür benötigt mehr Platz / Erhöhter Wasserdampf: Be- und Entlüftung darf nicht fehlen / VDS: Grenzenlose Freude nur mit stabiler Konstruktion / Schicke Alternative: Mit Motiv gegen neugierige Blicke / Lösung bei Platzproblemen: Falttechniken bringen Freiheit / „Tag des Bades“ 2015: Franziska van Almsick feiert in Hamburg

Schön sind sie, die neuen Badobjekte. So schön, dass sie in vielen Immobilien freiweg präsentiert werden. Die Dusche macht da keine Ausnahme, im Gegenteil. Transparenter Wasserspaß hat Konjunktur, und wo es die räumliche Situation zulässt, fällt der gläserne Rundumschutz weg, zumindest aber die Tür. Damit das Spritzwasser ausschließlich im Duschbereich bleibt, benötigt so eine Walk-in-Lösung naturgemäß mehr Platz als die geschlossene Konkurrenz. Minimum eine Seite sollte deshalb über 120 Zentimeter lang sein. Und weil bei einem Modell ohne Tür mehr Wasserdampf in den Raum entweicht als üblich, darf auch eine entsprechend ausgelegte Be- und Entlüftung nicht fehlen.

Grenzenlose Freude nur mit stabiler Konstruktion


Ebenfalls wichtig für einen sicheren Genuss ist die Standfestigkeit der Dusche selbst. Wie die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) erklärt, zieht das Weglassen von Wänden oder der Tür unweigerlich Stabilitätsverluste nach sich. Diese müssten je nach Typ und Konstruktion durch andere Maßnahmen wie spezielle Profile in der Wand bzw. im Boden, Wandarme sowie Deckenstützen ausgeglichen werden. Eine sorgfältige Planung und ein fachgerechter Einbau durch einen Sanitärprofi seien daher stets ratsam. Nur so halte der neue Hingucker am Ende das, was er auf den ersten Blick verspreche: grenzenlose Freude.

Mit Motiv gegen neugierige Blicke

Für diejenigen, die sich in der Dusche ein klitzekleines Stück ihrer Privatsphäre bewahren möchten, bieten Markenhersteller gefärbte, bedruckte, sandgestrahlte oder mit einem Laser bearbeitete Gläser. Bei letzteren sind Ornamente, Grafiken, Fotos oder sonstige Motive je nach Technik auf oder unterhalb der Oberfläche im Inneren der Scheibe aufgebracht. Dadurch gelten sie als besonders widerstandsfähig. Bereits Tages- und auch Raumlicht bringen die Laser-Designs zum Leuchten, eine noch bessere Wirkung lässt sich mit optionalen LED-Bändern erzielen: Die sitzen in den Profilen der Glaswände und veranstalten in High-End-Version eine schicke Lichtshow.

Falttechniken bringen Freiheit


Muss nicht zuletzt aus Platzmangel auf eine Walk-in-Baureihe verzichtet werden, kann eine Dusche, die quasi erst entsteht, wenn man sie schließt, eine passende Lösung sein. Bei Nichtgebrauch sind die Türen ganz flach an der Wand geparkt und sorgen auf diese Weise speziell in kleineren Bädern für mehr Bewegungsfreiheit. Gemeinsam mit Schwing-, Klapp-, Gleit- und Schiebemechanismen, markant eckigen, soft-abgerundeten oder nahezu unsichtbaren Profilen sowie nicht zuletzt flexiblen Scharnieren tun innovative Falttechniken und Abdichtungstechnologien ein Übriges, um Generationen von Duschabtrennungen zu gefragten Beweglichkeitswundern zu machen.

„Tag des Bades“ 2015: Franziska van Almsick feiert in Hamburg

Ideen für den eigenen Duschstil können Bauherren und Modernisierer in den Ausstellungen des Sanitärfachhandels finden. Am 19. September wird in vielen dieser mit Liebe zum Detail eingerichteten Showräumen der „Tag des Bades“ gefeiert – mit Infotainment und einem großen bundesweiten Gewinnspiel. Dafür hat die VDS 10 Wellnessreisen nach Timmendorfer Strand im Gesamtwert von 10.000 Euro sowie 100 Goodbye Alltag-Gutscheine zur Verfügung gestellt. Badbotschafterin Franziska van Almsick, meldet der Bonner Dachverband abschließend, verbringt den „Tag des Bades“ in Hamburg. Wer u. a. wissen möchte, warum sich der deutsche Schwimmstar ausgerechnet für die Ausstattung von Badezimmern interessiert, kann die Beweggründe im Internet unter www.tagdesbades.de nachlesen; außerdem gibt es dort die Teilnahmebedingungen zum VDS-Gewinnspiel sowie eine Teilnehmersuche nach Postleitzahlen.



Bildtexte

Bild 4442

Transparenter Wasserspaß hat Konjunktur, und wo es die räumliche Situation zulässt, fällt der gläserne Rundumschutz weg, zumindest aber die Tür. Schöner „Ersatz“: ein extra Glaselement, das als Spiegel dient.
Bild: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) / Kermi

Bild 4443
Kein grenzenloser Genuss ohne sichere Konstruktion: Wie die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) erklärt, zieht das Weglassen von Wänden oder der Tür bei einer Dusche unweigerlich Stabilitätsverluste nach sich. Sie werden wie bei dieser Glaswand über spezielle Ankerprofile, die unsichtbar in die Wand und den Boden eingelassen sind, ausgeglichen.
Bild: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) / Koralle

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Für diejenigen, die sich in der Dusche ein klitzekleines Stück ihrer Privatsphäre bewahren möchten, bieten Markenhersteller u. a. mit einem Laser bearbeitete Gläser. Je vollflächiger die Ornamente oder Grafiken aufgebracht sind, desto größer ist der Sichtschutz.
Bild: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) / Glassdouche

Bild 4445
Wohlfühlatmosphäre mit LEDs: Die sitzen in Form von winzigen Bändern im Profil der Dusch-Glaswand und veranstalten je nach Stimmung eine schicke „Lichtshow“ – von gemütlich bis cool.
Bild: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) / Duscholux

Bild 4446
Muss nicht zuletzt aus Platzmangel im Bad auf eine Walk-in-Baureihe verzichtet werden, kann eine Dusche, die quasi erst entsteht, wenn man sie schließt, eine passende Lösung sein. Bei Nichtgebrauch sind die Türen, eine davon verspiegelt, ganz flach an der Wand geparkt. Das bringt mehr Bewegungsfreiheit. Der Raum erscheint optisch größer und noch dazu aufgeräumter, weil eine der Türen die Brausearmatur verdeckt.
Bild: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) / Duravit

Bild 4447
Praktisch und schick zugleich: Gemeinsam mit langlebigen Schwingmechanismen, flexiblen Scharnieren sowie nicht zuletzt zuverlässigen Abdichtungen tun innovative Falttechniken ein Übriges, um Generationen von Duschabtrennungen zu gefragten Beweglichkeitswundern zu machen – hier für die Raumecke.
Bild: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) / Hüppe

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