14. Sep 2015

Ohne viel Chichi: Schicke Styles für Männer-Badezimmer

Coole Typen, cooles Interieur / Bad auch für ihn eine Rückzugsinsel / Wenige Farben, wenige Lieblingsstücke / Robustes Material und handwerkliche Qualität / Männer benötigen mehr Platz / Sichere Basis und stilistisches Neuland

Achtlos weggeworfene Handtücher, offen herumliegende Tuben und stapelweise Zeitschriften neben dem WC: Das sind nur drei von zahlreichen gängigen Klischees über Junggesellenbäder. Neuerdings aber machen Fotos in Katalogen und Wohnmagazinen Furore – mit coolen Typen und coolem Interieur. Zeit für die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS), mit dem Vorurteil vom in jeder Hinsicht vernachlässigten Männerbad gründlich aufzuräumen. Wie der Bonner Dachverband anlässlich des bundesweiten „Tag des Bades“ am 19. September meldet, haben moderne Männer eigentlich schon immer Stil im Bad bewiesen, dabei aber vorwiegend auf Funktionalitäten und Bedürfnisse geschaut. Neu sei, dass die Einrichtung zunehmend vom mentalen Wohlbefinden sowie schicken Styles geprägt würde, an welchen ebenfalls Frauen Gefallen fänden – ein nicht ganz unwichtiger Aspekt.  
 
Wie Sie sieht auch Er das Bad als Rückzugsinsel in hektischen Zeiten. Natürliche Werkstoffe spielen bei der Wahl der Einrichtung eine wesentliche Rolle und stehen für das unentbehrliche Zuhause-Gefühl. Dass die Ausstattung formal reduziert und auf wenige Farben beschränkt ist, muss kein Widerspruch zum Wunsch nach Harmonie und Wärme sein. Im Gegenteil. Aber bitte kein Chichi: Für die persönliche Note benötigt man(n) keine überbordende Dekoration oder bewusste Stilbrüche, denn seiner Ansicht nach gelingt das, was im Wohnbereich glückt, längst nicht immer auch im Bad. Für ihn reichen daher schon wenige ausgewählte Lieblingsstücke: ein extravagantes Bild an der freien Wand neben der Badewanne, ein feiner Flakon am Waschbecken oder das Radio im Retrolook auf der Fensterbank. Bildbände im Regal dürfen es ebenfalls sein. Bei den Textilien überwiegen dezente Grau-, Blau-, Braun- oder dunkle Beerentöne.

Nach wie vor fällt der Blick eines Mannes auf schlichtes Design in robustem Material, das auch noch nach Jahren gefällt und aufgrund handwerklicher Qualität lange Bestand hat. Das gilt sowohl für Sanitärprodukte als auch für Möbel. Letztere können gerne etwas üppiger ausfallen, denn Männer benötigen mehr Platz für ihre Utensilien. Zur bevorzugten schnörkellosen Linie der Objekte passt die Konzentration auf wenige klare, zumeist unbunte Farben wie Weiß und die gesamte Palette der Grautöne. Eine gekonnte Inszenierung mit Licht schafft ungezwungene Wohlfühl-Stimmung. Von dieser sicheren Basis aus betreten Männer dann sogar stilistisches Neuland und trauen sich bisweilen selbst an knallige Wandfarben heran. Mannomann! Weitere Infos auf www.tagdesbades.de und www.gutesbad.de.


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Unordentliches Männerbad? Von wegen. Laut Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) wird es Zeit, mit diesem Vorurteil aufzuräumen. Moderne Männer schätzten schicke Styles. Darüber hinaus sei die Einrichtung zunehmend vom mentalen Wohlbefinden geprägt.
Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) / Duravit

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Nach wie vor fällt der Blick eines Mannes auf schlichtes Design in robustem Material, das auch noch nach Jahren gefällt und aufgrund handwerklicher Qualität lange Bestand hat.
Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) / Duravit

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Bitte kein Chichi: Für die persönliche Note braucht man(n) keine überbordende Dekoration. Für ihn reichen schon wenige ausgewählte Lieblingsstücke.
Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) / Keuco

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Wie Frauen sehen auch Männer das Bad als Rückzugsinsel in hektischen Zeiten. Natürliche Materialien spielen eine wesentliche Rolle. Dass die Ausstattung formal reduziert und auf wenige Farben beschränkt ist, muss kein Widerspruch zum Wunsch nach Harmonie und Wärme sein. Im Gegenteil.
Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) / Grohe

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Männer kombinieren schnörkellose Linien bei den Badobjekten bevorzugt mit klaren, zumeist unbunten Farben wie Weiß und Grau.
Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) / Hansa

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Holz, geradlinige Formen, gekonnte Licht-Inszenierung: Von dieser sicheren Basis aus betreten Männer auch mal stilistisches Neuland und trauen sich bisweilen sogar an knallige Wandfarben heran. Mannomann.
Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) / Bette

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