25. Jul 2016

Von Kuschellook bis Komfort-Klasse: Das sind die 5 Top-Trends fürs Badezimmer

Maritimes, Wandwiesen, Wannenleuchten, Messing und High-End-Elektronik fürs Wohlsein und nicht zuletzt zur Gesundheitsvorsorge: Die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) hat sich auf Messen und Design-Shows umgesehen und fünf Trends fürs moderne Badezimmer zusammengefasst.

Trend 1: Kuschellook
Badezimmer sollen zunehmend gemütlich sein und als Rückzugsorte vor der chaotischen Außenwelt schützen. Damit man sich zu jeder Zeit in ihnen vergraben und wohlfühlen kann, werden reduzierte Sanitärelemente mit klaren Linien häufig von Möbeln und Accessoires begleitet. Die Zutaten für den aktuellen Kuschellook: Ohrensessel, Sitzecke, jede Menge Kissen, Teppich, kleine Regale, Bilder, Sideboard-Leuchten und maritime Mitbringsel als Reminiszenz an den letzten Urlaubstörn.

Trend 2: Alles Gute von draußen

Wer Natur-Schönheiten mag, der setzt auf Indoor Gardening. Vertikale Wandwiesen, botanische Gärten auf der Fensterbank oder kopfüber von der Decke baumelnde Pflanzgefäße sind die neuen Hingucker im Bad und garantieren außerdem gute Luft. Aber auch mit maigrünem Anstrich oder dem rustikalen Charme von Holz- und Braunschattierungen fühlt man sich im Einklang mit der Natur. Dazu passen Leinenstoffe sowie Sand, Kies und Weide. Alles Gute von draußen ist angesagter denn je.

Trend 3: Sanfte Erleuchtung

Wie ein Bad wirkt und ob man sich darin wohlfühlt, hängt stark von der  Lichtquelle ab. Wie praktisch, dass sogar Sanitärelemente wie Badewannen die Aufgabe der stimmungsvollen Raumbeleuchtung zunehmend selbst übernehmen. LED-Technik in Form von flexiblen Streifen macht es möglich. Das richtige Licht am Waschplatz, egal zu welcher Tages- und Jahreszeit, garantieren im Lichtspiegel bzw. Spiegelschrank integrierte Helligkeits- und Lichtfarbenregler. Eine wichtige Rolle bei der Produktkonzeption spielen zudem Sicherheitsaspekte. So gehört zum Dusch-WC ein sanftes Nachtlicht, das den Weg in der Dunkelheit weist, beinahe schon dazu.

Trend 4: Farb-Dorado
Schwarz in Kombination mit hellen Hölzern feiert ein fulminantes Comeback; Schwarz-Weiß dagegen ist erst gar nicht in Vergessenheit geraten. Mutige ergänzen das Vorzeige-Paar mit gemusterten Tapeten und Textilien. Monochrome Interieurs lassen sich zudem ganz einfach mit Farbe vor neutralem Hintergrund aufwerten. Selbst knallige Töne wirken so elegant. Bunte Möbel transportieren den Geist der Modernität und Freiheit. Überraschenderweise gehört Moosgrün wieder zur Farbpalette, wenn auch zunächst nur im Rahmen eines Designkonzeptes. Softes Rosa ist wieder ein großes Thema. 2016 sagt man dazu „Rosé Quartz“ und stellt dem Pastellton die angesagte Metalloberfläche Messing zur Seite.

Trend 5: Komfort-Klasse

Badobjekte werden immer mehr zum spannenden Balanceakt zwischen Design, Ergonomie und High-End-Elektronik. Wer im Liegen die therapeutische Wirkung des Wassers als digital gesteuerte Strahl-Choreografien erfahren hat, möchte diese Behaglichkeit nicht mehr missen. Gleiches gilt für die Annehmlichkeiten, die ein Dusch-WC nicht zuletzt auch zur Gesundheitsvorsorge bietet. Die Badmacher sind sich einig, dass Technologie Sinn machen und zur Stütze des Menschen werden muss: Wie die Armaturentaste am Waschtischrand, mit der die Kleinsten der Familie an fließendes Wasser kommen, ohne sich zu überstrecken. Oder das auf kindgerechte Größen verstellbare Waschbecken. Willkommen in der Komfort-Klasse!

Am „Tag des Bades“ eintauchen

Die 5 Top-Trends fürs Badezimmer bilden sich auch in den Ausstellungen des Fachhandels ab. Am „Tag des Bades“ am
17. September laden viele davon bundesweit unter dem Motto „Bad und Gesundheit“ zum Eintauchen ein. Wer mehr über den derzeit faszinierendsten Raum im Haus und die Produkte erfahren möchte, die ihn schick und zugleich smart gestalten, dem rät die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft zu einem Bummel durch die Schauräume. Eine spezielle Badprofi- bzw. Teilnehmer-Suche und weitere Infos gibt es im Internet auf www.tagdesbades.de und www.gutesbad.de.



Bildtexte

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Logenplatz zum Entspannen. Der Blick in die Natur lässt sich von der Badewanne aus genießen. Die Farbskala beschränkt sich auf Weiß, Braun und Steingrau. Ein Segelschiff bringt maritimes Flair. Verschiedene Laternen spenden behagliches Licht.
Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) / Duravit

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Ein Bad für Genießer. Am Fenster steht eine Bank, um in aller Ruhe das städtische Treiben betrachten zu können. Sie ist Bestandteil der Möbellinie und verfügt über praktische Auszüge als Stauraum.
Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) / Burgbad
    
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Bäder müssen gemütlich sein, damit man sich in ihnen vergraben und wohlfühlen kann. Zu den Lieblingen für den Kuschellook zählen Ohrensessel und Flauschteppich.
Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) / Keramag

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Baden und Lesen, das passt. Und hilft dabei, die chaotische Außenwelt für eine Weile zu vergessen.
Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) / Kludi

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Eine Sammlung von Grünpflanzen, dazu weiße Sanitärkeramik, helle Fliesen und ein Pouf aus Binsengeflecht: So herrscht immer Sommerstimmung, auch, wenn der Garten Winterschlaf hält.
Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) / Burgbad

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Alles Gute kommt von draußen. Begrünte Wände sind ein herrlicher Hingucker. Außerdem absorbieren sie Staub und geben Geborgenheit.
Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) / Hansgrohe

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Wer seinen Pflanzen ein besonderes Plätzchen einräumen möchte, lässt sie von der Decke baumeln. Dazu viel Weiß und eine Dusche ohne Tür. So wirkt das Bad frisch und geräumig. Die in Maigrün gestrichene Wand bringt die Sonne ins Herz.
Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) / Kaldewei

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Einfach natürlich. Hier ist es Holz, das an den Wänden und als Möbeloberfläche den Ton angibt. Wer die Klarheit liebt, sollte das Drumherum auf einige wenige Stücke begrenzen.
Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) / Ideal Standard
    
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Wohlfühllicht entsteht immer durch einen Mix aus indirektem Licht, Strahlern und Lichtinseln wie die leuchtende Badewanne. LED-Leisten machen es möglich.
Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) / Duravit

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Hell ist nicht genug. Je nach Tätigkeit sowie Tages- und Jahreszeit braucht man am Spiegel auch mal weniger Licht. Bei den aktuellen Modellen lassen sich Lichtintensität und Lichtfarbe regeln.
Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) / Keuco

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Die passende Beleuchtung trägt nicht nur maßgeblich zum Ambiente bei, sondern sorgt ebenfalls für Überblick – zum Beispiel in der Schublade.  
Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) / Keramag

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Licht im Bad hat viele Aufgaben. Nachtlicht am Dusch-WC etwa dient der Orientierung im Dunkeln.
Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) / Grohe

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Maskuliner Chic: Schwarz-Weiß ist und bleibt ein Vorzeigepaar und sich in diesem Einrichtungsfall auch treu. Nebenfarben Fehlanzeige. Einzig ein gemusterter Teppich darf es sein.
Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) / Kaldewei

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Bunt muss nicht immer laut sein. Richtig abgemischt und arrangiert wirken die quadratischen Wandschränke wie ein Kunstwerk. Eyecatcher sind sie allemal.
Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) / Hewi

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Da reibt sich so manch einer ungläubig die Augen. Moosgrün feiert ein Revival, wenn auch auf Probe. Denn die Badewanne mit der ungewöhnlichen Farbe und dem noch ungewöhnlicheren textilen Mantel hat noch keine Serienreife. Es wird aber daran gearbeitet.
Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) / Bette

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Helle Möbel, Weiß in schlichten Formen – und natürlich Rosa. Kombiniert mit Metallic-Oberflächen wie Messing und Silber wirkt es besonders edel. In dieser Kombination kommt kein Kitschverdacht auf.
Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) / Villeroy & Boch
    
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Viel mehr als große Show. Badobjekte sind heutzutage ein spannender Balanceakt zwischen Design, Ergonomie und High-End-Elektronik zum Wohle des Menschen. Als ein Ergebnis dieses Trends lässt sich die therapeutische Wirkung von Wasser in Form einer digital gesteuerten Strahl-Choreografie im Liegen genießen.
Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) / Dornbracht

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Ganz schön smart und aus der Komfort-Klasse nicht mehr wegzudenken. Das Dusch-WC gehört zu den Produkten, deren Technologie ebenfalls zur gesundheitlichen Vorsorge dient. Macht in jedem Ambiente eine gute Figur.
Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) / Geberit

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Viel Komfort quasi am Stück bietet dieses Badobjekt. Zu den technischen Merkmalen zählt u. a. eine Taste für die Armatur am Waschtischrand, mit der auch kleine Familienmitglieder bequem an fließendes Wasser kommen.
Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) / Emco

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Die Badmacher sind sich einig, dass Technologie Sinn machen und zur Stütze des Menschen werden muss: wie das auf kindgerechte Größen verstellbare Waschbecken.
Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) /Viega

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Die Trends fürs Badezimmer bilden sich auch in den Ausstellungen des Fachhandels ab. Am „Tag des Bades“ am 17. September laden viele davon bundesweit „zum Eintauchen“ ein. Mehr auf www.tagdesbades.de und www.gutesbad.de.
Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) / shutterstock/racorn

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