23. Aug 2017

Fein gemacht! Ein picobello Platz im Bad

Körperpflege ist nicht nur aus hygienischer Perspektive elementar, sondern auch ein wichtiges Designthema. Im Bad treffen beide Aspekte zusammen. Waschtisch, Armatur, Möbel und Spiegel spielen dabei eine zentrale Rolle: Als Ensemble geben sie einen picobello Platz zum Pflegen und Schönmachen ab.

Nassbereich, Trockenarbeitszone, Stauraum: Was im ersten Moment nach Küche klingt, meint in Wahrheit den Waschplatz im modernen Badezimmer. In vielen Fällen können sich dort zwei Personen gleichzeitig waschen und fein machen. Während das eigentliche Waschbecken dem Erfrischen, Händewaschen oder der Nassrasur dient, ist die Ablagefläche daneben für die Tätigkeiten, die kein Wasser benötigen. Wo also in der Küche Obst und Gemüse geschnippelt werden, haben im Bad Bürste, Fön und Utensilien fürs Make-up das Sagen.

Waschtische gibt es in den unterschiedlichsten Maßen und Ausführungen. Entwürfe, bei denen Becken und Ablagefläche wie aus einem Guss erscheinen, lassen sich sehr gut pflegen. Aus der vorhandenen Breite entwickelt sich eine Vielzahl von attraktiven Designs. Konsolenwaschtische mit runden, ovalen und rechteckigen Aufsatzbecken waren schon immer und sind immer wieder eine beliebte Alternative. Diese Lösung verleiht dem Bad eine besonders wohnliche Note, die Reinigung ist jedoch etwas aufwändiger.

Von der Ablage zum Schminktisch

Während die Wahl zwischen der fugenlosen Linie oder der Variante mit Waschschale eher eine Frage des Geschmacks ist, sollte die Entscheidung pro oder contra Doppelwaschplatz in erster Linie den persönlichen Tagesabläufen geschuldet sein. Geht aus dem Beratungsgespräch im Sanitärfachhandel hervor, dass sich die Mitglieder einer Familie eher selten gleichzeitig im Bad aufhalten, wird von diesen laut Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) am Ende meist der Einzelwaschplatz mit breitem Bord bevorzugt.

Wie es zum „Tag des Bades“ am 16. September 2017 heißt, lässt sich nämlich gerade mit dieser Lösung ein vorrangig weibliches Einrichtungsproblem beheben: der fehlende Schminktisch! „Wer mag, nimmt dafür einen Waschtisch mit Beinfreiheit unter der verlängerten Platte und ergänzt dazu einen zierlichen Hocker, Mini-Standspiegel sowie hübsche Boxen fürs Kleinteilige. Mehr braucht es nicht“, so der VDS-Onlinedienst „Gutes Bad“. Tischlein deck dich: Einige Modelle bieten sogar integrierte Klappfächer, die Spiegel und Ordnungssystem für Lippenstift & Co. gleich mitbringen. Ein Handgriff genügt. Schicke Ideen liefert der Blog auf gutesbad.de.

Zweitarmatur und Setzkasten in Groß


Mit glänzendem oder mattem Finish schmücken die neuen Armaturen den Waschtisch. Ihre Form muss allerdings zum Becken passen, nur so bleiben böse Überraschungen mit Spritzwasser aus. Ebenfalls bei der Anschaffung von Belang: individuelle Nutzungsgewohnheiten und Komfortwünsche. Je mehr Raum unter dem Auslauf ist, desto komfortabler lassen sich beispielsweise die Haare waschen. Neben der klassischen Armatur findet man mit sogenannten Auslassstellen jetzt hier und da eine Art spezialisierte Zweitarmatur am Becken vor; etwa den drehbaren Auslauf für die erfrischende Mundspülung oder das herausziehbare Gießrohr für gesunde Arm- oder Stirngüsse.

Innere Werte zählen bei den Waschtischunterschränken oder – je nach verfügbaren Quadratmetern – den zusätzlichen Möbeln rund um den Waschplatz. Bei der Wahl sollte man auf dreierlei achten: 1. Licht. Beleuchtete Schubläden ermöglichen es, dass jeder Winkel in ihnen genutzt werden kann. Das ist besonders für tiefe Exemplare wichtig. 2. Ordnung. Verschieden große Fächer für Handtücher, Hygieneartikel oder aber Handcreme & Co. helfen, die Übersicht zu behalten. 3. Unterteilung. Ein Wechselspiel von offenen und geschlossenen Flächen bewirkt eine luftige, durchlässige Optik und funktioniert für Dekorationsobjekte wie ein Setzkasten in Groß.

Idealbesetzung für Stauraum, Spiegel und Licht


In Spiegelschränken bringt man alles, was im Bad schnell bei der Hand sein soll, ebenfalls sehr übersichtlich und platzsparend unter. Zudem trumpfen sie mit großzügigen, teils sogar einteiligen Spiegelflächen und vielseitigen Lichtkonzepten auf. Mit ihnen lässt sich nicht nur der Waschplatz gebührend inszenieren, sondern bisweilen der ganze Raum stimmungsvoll ausleuchten. Bei einigen Markenangeboten überdies machbar: der Ein- oder Halbeinbau in die Wand – eine entsprechende Planung vorausgesetzt.  

Damit genau diese von Anfang an stimmt, zahlen sich Besuch, Information und Kauf bei den Sanitärprofis immer aus. Fragen nach allem, was bei der Gestaltung des Waschplatzes bedacht werden muss, lassen sich in den rund 1.800 bundesweiten Ausstellungen des Fachhandels stellen. Auf www.gutesbad.de gibt es ganzjährig eine komfortable Adress-Suche nach Postleitzahlen. Zum „Tag des Bades“ wird das Angebot laut VDS um Anschriften der am Event teilnehmenden Ausstellungen ergänzt.



Bildtexte

Bild 4621

Einfach gut: Der Waschplatz im modernen Badezimmer lebt von charmanten Formen und cleveren Materialien. Waschtische, bei denen Becken und Ablage wie aus einem Guss erscheinen, lassen sich besonders gut pflegen. Was immer man braucht oder zeigen will, findet hier einen picobello Platz.
Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS)


Bild 4622
Doppelt gut: Ein Waschplatz für zwei ist die ideale Besetzung, wenn der Weg zur gleichen Zeit aus dem Haus führt. Konsolenmodelle mit Aufsatzbecken waren schon immer und sind immer wieder eine beliebte Lösung – nicht zuletzt, weil sie dem Bad eine sehr wohnliche Note verleihen.
Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) / Kaldewei
    

Bild 4623
Das Bad als kleiner Schönheits-Salon? Oh ja! Einfach mal Konsolenwaschtisch, Spiegel und Unterschrank anders als gewohnt anordnen. So hat man alles zum Pflegen und Schönmachen zusammen und dennoch getrennt. Außerdem zieht das außergewöhnliche Ensemble die Blicke auf sich.
Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) / Burgbad


Bild 4624
Schmink-Tischlein deck dich: Einige Waschtischmodelle bieten integrierte Klappfächer, die Spiegel und Ordnungssystem für Lippenstift & Co. gleich mitbringen. Ein Handgriff genügt. Weitere schicke Ideen liefert der Blog des VDS-Onlinedienstes „Gutes Bad“.
Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) / Villeroy & Boch


Bild 4625
Wasser, marsch! Armaturen müssen formal zum Becken passen, nur so bleiben böse Überraschungen mit Spritzwasser aus. Ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Anschaffung spielen individuelle Nutzungsgewohnheiten und Komfortwünsche.
Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) / Hansgrohe


Bilder 4626 und 4627
Trend zur Zweitarmatur: Neben dem klassischen Wasserspender gibt es jetzt auch spezialisierte Auslassstellen; etwa den drehbaren Auslauf für die erfrischende Mundspülung oder das herausziehbare Gießrohr für gesunde Arm- oder Stirngüsse.
Fotos: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) / Dornbracht


Bild 4628
Wie ein Setzkasten in Groß: Ein Wechselspiel von offenen und geschlossenen Möbelflächen bewirkt eine luftige, durchlässige Optik am Waschplatz. Dekorationsobjekte und alles, was man für die Pflege direkt im Griff haben möchte, kommt im schicken Multifunktionsregal daneben unter. Es ist nicht nur ein feiner Stauraum, sondern fungiert gleichzeitig als Raumteiler.
Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) / Keuco


Bild 4629
Neue Übersicht: Bei diesem Spiegelschrank sind die Ablagefächer innen an den Türen befestigt. Öffnet man sie, schwingen alle Utensilien mit und damit aus dem Blickfeld. Dinge, die einem sonst die Sicht aufs eigene Konterfei versperrten, sind nun aus dem Weg geräumt – und dennoch allzeit zur Hand.
Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) / Geberit/Keramag


Logo „Tag des Bades 2017“
Fragen nach allem, was bei der Gestaltung des Waschplatzes bedacht werden muss, wird man in den rund 1.800 bundesweiten Ausstellungen des Sanitärfachhandels los. Viele von ihnen nehmen am „Tag des Bades“ am 16. September teil. Adressen gibt es auf www.tagdesbades.de oder auf www.gutesbad.de.

Downloads

Texte

Archive

Zip EVPI Waschplaetze
(ZIP, 13.370 KB)