Presseinformationen

11. März 2019

Bad-Akademie – Zeitgemäße Frischzellenkur

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Auf neuen Wegen zum gleichen Ziel – auf diese Kurzformel bringt die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) ein geändertes Konzept ihrer Weiterbildungseinrichtung Bad-Akademie. Sie bleibt auch künftig die einzige vertriebsstufenübergreifende und den gesamten Badprozess umfassende Qualifizierung im Komplettbad-Sektor, hieß es während der „ISH“ Mitte März. Der Branchen-Dachverband nutzte die Leitmesse zur Vorstellung der neuen Struktur. Sie sei das Resultat einer „Frischzellenkur“, die die bisherigen Erfahrungen ebenso berücksichtige wie im Laufe der Zeit gewandelte Bedürfnisse und Anforderungen von Teilnehmern und Betrieben. Der Abschluss als „Zertifizierte/r Bad-Manager/in“ stehe jedoch weiter am Ende der unabhängigen Fortbildung.

Auf der Basis des jetzt erneuerten Konzeptes arbeitete die Bad-Akademie bereits seit ihrem Start im Jahre 2012, erläutert Jens J. Wischmann. Deshalb war und ist es für den VDS-Geschäftsführer „völlig normal“, veränderten Rahmenbedingungen und Erwartungen Rechnung zu tragen. So habe sich gezeigt, dass die Kursdauer mit rund 25 Präsenztagen in ca. 10 Monaten für viele Absolventen und ihre Firmen zu lang und aufgrund der damit verbundenen Abwesenheitszeiten eine zu hohe Belastung sei. Vorstand und Mitgliederversammlung des Verbandes entschieden sich u. a. deshalb für ein neues Konzept. Dabei gehe es primär darum, die bisherigen Inhalte und Abschlüsse zu erhalten und zugleich die Dauer zu verkürzen sowie das übrige Schulungsangebot der Branche zu integrieren. Gerade Letzteres soll für eine größere zeitliche und örtliche Flexibilität sowie für eine leichtere Vereinbarkeit mit dem Arbeitsalltag sorgen. Diese Prämissen habe man nun umgesetzt.

Verbindlicher Grundkurs und individuelle Seminare

Künftig gehören zu der Weiterbildung zum Komplettbad-Profi danach unterschiedliche Elemente. Für jeden Teilnehmer verbindlich sei ein zentraler Grundkurs „Prozessmanagement“, der inklusive Kick-off-Veranstaltung an acht Tagen in Blockform durchgeführt werde. Hinzu kommen, erklärt Wischmann, mindestens drei ergänzende, individuell zu belegende Seminare von Industriepartnern in den Bereichen „Gestaltung“, „Verkauf/Erfolgsmanagement“ und „Technik“. Dazu spreche die VDS gezielte Empfehlungen aus. Einmal jährlich finde dann die für die Zertifizierung nötige Abschlussprüfung statt. Als Starttermin für das neue Konzept, das u. a. eine deutliche Kostenreduzierung bewirke, sei Herbst 2019 geplant.

Einen wichtigen Faktor für die noch effizientere Praxisorientierung stelle außerdem die verstärkte Einbindung des Arbeitgebers in die Qualifizierung dar. Auf Wunsch könne er an einem Tag bei einer Schulung „vor Ort“ präsent sein. Das ermögliche z. B. einen „Reality Check“, der etwa konkrete Hinweise darauf liefere, welche Kompetenzen das Unternehmen für den „lukrativen Komplettbad-Markt“ brauche.

Konstante Erfolgs-Bausteine

Nach Aussage von Ingrid Heister wendet sich die Bad-Akademie an die gleichen Zielgruppen wie bisher. Im Einzelnen nennt die Projektkoordinatorin badaffine Sanitärinstallateure bzw. deren Beschäftigte, Ausstellungsmitarbeiter und Badplaner des Großhandels, Marketing- und Vertriebskräfte der Industrie sowie Quereinsteiger mit erster Branchenerfahrung. Zum Wissenstransfer an die Absolventen diene die „Design Thinking Methode“. Durch das an ein Bachelor-Studium angelehnte Punktesystem ließen sich Lerntempo und -rhythmus selbst bestimmen.

„Bewährte Erfolgs-Bausteine“ wie ein versiertes Dozenten-Team, eLearning mit der Online-Plattform „Moodle“ sowie die kontinuierliche und individuelle Betreuung während der kompletten Fortbildung seien auch künftig gewährleistet. Das gelte natürlich nicht zuletzt für den einheitlichen Prozessmanagement-Kurs. Er vermittele umfassende Kenntnisse in den Fachgebieten Komplettbad-Grundlagen, Verkaufsprozess, Aufmaß und Profiling inklusive Bausubstanz, Angebotsrealisierung, BGB-Vertrag, Bestellung/Bauleitung und Abnahme. Anmeldungen zur neuen Weiterbildungs-Generation der Sanitärbranche sind laut Heister unter info@bad-akademie.de oder www.bad-akademie.de ab sofort möglich. Auf der Website könnten sich Interessenten darüber hinaus detailliert informieren.

Abdruck frei – Beleg erbeten
Herausgeber: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft e. V. (VDS), Rheinweg 24, 53113 Bonn, Telefon 02 28/92 39 99 30, Telefax 02 28/92 39 99 33, E-Mail info@sanitaerwirtschaft.de
Redaktion: Linnigpublic Agentur für Öffentlichkeitsarbeit GmbH, Büro Koblenz: Fritz-von-Unruh-Straße 1, 56077 Koblenz, Telefon 02 61/30 38 39-0, Telefax 02 61/30 38 39-1, E-Mail koblenz@linnigpublic.de, Büro Hamburg: Flottbeker Drift 4, 22607 Hamburg, Telefon 040/82 27 82 16, E-Mail hamburg@linnigpublic.de

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4736 VDS BA Badmanager 2019

Erfolgreiche und deshalb gut gelaunte Absolventen der Bad-Akademie wird es auch künftig geben. Ab Herbst 2019 geht die vertriebsstufenübergreifende Weiterbildungseinrichtung der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) jedoch mit einem neuen Konzept an den Start. Seine Eckpfeiler: ein für jeden Teilnehmer verbindlicher Grundkurs „Prozessmanagement“ und mindestens drei ergänzende individuelle Schulungen zu Gestaltung, Verkauf und Technik.

Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS)

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4737 VDS BA Pruefungsarbeit

Die Abschlussprüfung als „Zertifizierte/r Badmanager/in“ bleibt die letzte Station der Komplettbad-Qualifizierung im Rahmen der Bad-Akademie. Mit einem neuen Konzept passt sie sich veränderten Bedürfnissen und Anforderungen der Teilnehmer sowie ihrer Betriebe an, erklärt die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS). Dadurch sei die Weiterbildung u. a. leichter in den Arbeitsalltag zu integrieren.

Foto: Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS)

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